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Neue Staffel "House of Cards": Der bessere Trump

Kevin Spacey als Frank Underwood: Trügerischer Hoffnungsträger Zur Großansicht
Netflix

Kevin Spacey als Frank Underwood: Trügerischer Hoffnungsträger

"Ich habe gerade erst angefangen": Präsident Frank Underwood ist zurück - zumindest im Trailer zur neuen Staffel der US-Politserie "House of Cards". Die Ankündigung kam passend in der Werbepause der Republikaner-Debatte.

Donald Trump verteidigte seine umstrittenen Forderungen nach einem Einreiseverbot für Muslime, Jeb Bush führte ihn erst vor und ließ sich doch von ihm abkanzeln, Ted Cruz forderte mehr militärisches Engagement gegen den Terror: Bei der Debatte der Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner ging es hoch her. Eine gute Nachricht gab es am Rande des TV-Talks aber doch noch: Es gibt einen Mann, der für Ordnung in diesem Chaos sorgen kann. Sein Name: Frank Underwood.

In einem Clip in der Werbepause der Debatte ist zunächst ein Weizenfeld im Sonnenaufgang zu sehen, dazu Menschen, die sich in die Arme fallen, lachende Kinder. Zu den Videoszenen ist eine Stimme aus dem Off zu hören: Es gebe mehr Amerikaner, die Arbeit haben, Soldaten, die wieder nach Hause kommen und generell könnten die Menschen nun ruhiger schlafen. Das alles hätten sie Präsident Frank Underwood zu verdanken - dem Protagonisten der US-Politserie "House of Cards". (Das Video können Sie hier sehen.)

Kevin Spacey spielt in der Netflix-Produktion den gewissenlosen, mordenden Demokraten, der sich bis in das Weiße Haus emporlügt und betrügt. Seine Botschaft am Rande der Republikaner-Debatte: "Amerika, ich habe gerade erst angefangen." Im März kommenden Jahres soll die vierte Staffel in den USA gezeigt werden. Bei Twitter ist Spacey im Stil anderer US-Präsidentschaftsbewerber vor einer US-Flagge zu sehen, über ihm prangt: Underwood 2016. Es gibt auch eine eigene Internetseite zu der "Kampagne".

In Wirklichkeit liegt bei den Republikanern übrigens Trump seit Monaten vorn: In einer aktuellen Umfrage für die Tageszeitung "Washington Post" und den Fernsehsender ABC sprachen sich 38 Prozent der republikanischen Wähler für den politischen Seiteneinsteiger aus, in einer Erhebung der Universität Monmouth sogar 41 Prozent. Nachdem Trump zuletzt wieder öffentlich mit dem Gedanken einer eigenständigen Kandidatur gespielt hatte, stellte er in Las Vegas klar: "Ich habe mich total auf die republikanische Partei festgelegt."

Video: Donald Trump - "Einige meiner besten Freunde sind Muslime"

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insgesamt 7 Beiträge
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1.
margei 16.12.2015
Francis Urquhart for Primeminister in UK!
2. Nice
karlbrandt 16.12.2015
Endlich! Ich freu mich rießig auf die neue Staffel
3. Hoffentlich besser als die dritte Staffel
stranzjoseffrauss 16.12.2015
der Haupthandlungsstrang war eher langweilig, die Tragödie des Doug Stamper jedoch sehenswert.
4. falsches Land
syracusa 16.12.2015
Eigentlich spielt die Serie im falschen Land. Die Person Frank Underwood hat seeeehr viel mehr Ähnlichkeit mit Russlands Präsidenten Putin als mit irgend einem Präsidenten oder Präsidentschaftskandidaten der USA.
5. US Wahl
lady_amanda 16.12.2015
Würde Kevin Spacey antreten wäre ihm der Sieg sicher. Da gehe ich jede Wette ein. :)
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