Jauch-Talk zu Aldi: Die Wirtschafts-Wunderstory

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Wie funktioniert das Prinzip Aldi? Der Konzern übt sich in Stillschweigen, doch im SPIEGEL sprechen jetzt Insider über die teils skrupellosen, teils skurrilen Praktiken. Auch Günther Jauch suchte Antworten - und brachte dabei Günter Wallraff gegen sich auf.

Talkmaster Jauch (Archivbild): Die Fronten von Anfang an klar Zur Großansicht
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Talkmaster Jauch (Archivbild): Die Fronten von Anfang an klar

Es waren einmal zwei Brüder, die verwandelten einen kleinen Tante-Emma-Laden in ein riesiges Handelsunternehmen, machten weltweit Abermillionen Menschen zu glücklichen Kunden und blieben ungeachtet ihres enormen Reichtums doch sympathisch zurückhaltend und bescheiden.

Und dann gab es zwei, die waren mit ihnen in diesen Belangen zwar identisch, schufen aber sozusagen heimlich und nebenbei ein Art Mitarbeiter-Gulag, ein Reich der Finsternis, was den Umgang mit dem Personal betrifft. Doch wenn der eine nicht inzwischen gestorben wäre, gäbe es trotzdem immer noch nur zwei Gebrüder Albrecht, und spätestens hiermit wird klar, dass an dieser märchenhaften deutschen Wirtschaftswunderstory einiges nicht recht zusammenpasst.

Es gibt offenbar nicht nur Aldi-Nord und Aldi-Süd, sondern auch Aldi gut und Aldi böse, je nachdem, wie man die Sache sieht.

Schon aufgrund dieses sonderbaren Dualismus folgt es einer gewissen inneren Logik, dass bei Günther Jauchs Talkrunde die Fronten von Anfang an klar stehen: Hier die Verteidiger des "Prinzip Aldi", jenes längst legendären, strikt effizienzbasierten Verkaufskonzepts, das Mythos und Kult werden konnte, ähnlich wie einst das Erfolgsmodell VW Käfer - dort die Angreifer, die nach dem wirklichen Preis für die Preisgünstigkeit der Produkte fragen, welchen die Beschäftigten in Form von Drangsalierung und Druck zu entrichten hätten.

"Gnadenlos" sei der, berichtet Andreas Straub, der vier Jahre lang im mittleren Management bei Aldi-Süd beschäftigt war, wo es dank des Fehlens von Betriebsräten noch eine Spur unangenehmer zugehen soll als im Nord-Imperium des verstorbenen Theodor. Günter Wallraff, kaum weniger lange auf die Enthüllung von Missständen vor allem aus der Arbeitswelt spezialisiert wie die Aldi-Brüder auf den Profit, ist Straub bei einem Buch über dessen einschlägige Erfahrungen zur Hand gegangen und spricht von "Psychoterror" und "Zuständen wie bei Scientology".

Discounter im Kontrollrausch

SPIEGEL-Journalistin Susanne Amann, die sich seit Jahren mit den Interna des Unternehmens beschäftigt, formuliert es so: "Aldi unterstellt, dass die Menschen schlecht sind." Der SPIEGEL hat in der aktuellen Titelgeschichte eine Fülle von geradezu bizarr anmutenden Praktiken aufgedeckt, die zu dem Befund führten, dass der Konzern sich in einem regelrechten "Kontrollrausch" befinde. Es geht um heimliche und mithin illegale Videoüberwachungen und Detektiveinsätze, um Listen, auf den selbst banalste Verfehlungen von Beschäftigten vermerkt und zwecks Abmahnung gesammelt werden - "Stasi-Akten" werden sie in dem Bericht genannt, was für die Dramaturgie der Sendung noch ungeahnte Folgen haben soll.

Immerhin nennt Dieter Brandes, der einst als Verwaltungsrat zum engsten Aldi-Führungskreis gehörte, derlei exzessive Sammelwut "blödsinnig" und verweist auf die schiere Größe des Unternehmens mit seinen 4500 Filialen und 60.000 Beschäftigten allein hierzulande. "Schweinereien passieren überall". Allerdings war Herr Brandes bei Aldi-Nord, wo keine Betriebsratsgründungen verhindert werden, darauf legt er dann doch erstaunlich großen Wert.

Bei all dem geht es ihm jedoch in erster Linie darum, die Erfolgsgeschichte ins richtige Licht zu rücken. Richtig emphatisch wird er, als er dem Zuschauer all die Unmengen von unentwegt angelieferten Paletten vor das geistige Auge zaubert, vollgepackt mit einem klugerweise schmal gehaltenen Warensortiment. Und Stefan Gendt vom Spitzenverband des Einzelhandels (HDE) hat ausschließlich lobende Worte für alles, was bei Aldi so geboten wird, sei es der Kundschaft, sei es dem Personal, das fair bezahlt werde.

Da macht er es sich aber wohl doch ein wenig zu einfach. Denn richtig billig ist Aldi längst nicht mehr, wie Jauch anhand von Beispielen nachweist. Die Discounter-Konkurrenz ist ziemlich hart. Und mit der Entlohnung verhält es sich offenkundig so, dass sie zwar übertariflich ist, jedoch unbezahlte Überstunden an der Tagesordnung sind und hierbei nun ausnahmsweise keine Kontrollen vorgenommen werden, merkt SPIEGEL-Frau Amann an.

Es bleibt Wolfgang Bosbach vorbehalten, sozusagen die Stimme der ganz normalen, tariftreuen kaufmännischen Vernunft zu verkörpern. Der Mann war nämlich, man glaubt es kaum, Filialleiter bei Coop, bevor er Jurist und CDU-Politiker wurde. Seine schlichte Empfehlung: Einfach die Überstunden ordentlich abrechnen und entsprechend bezahlen, dann brauche man auch keine spezielle Philosophie wie jene der Aldi-Gründer, die da laute "130 Prozent bezahlen - 150 Prozent leisten".

Eine geballte Ladung Ärger, Sorge, Frust

Leider nur kurz wird, von Jauch angestoßen, die Frage gestreift, ob es überhaupt möglich ist, das alles in eine richtige Balance zu bringen: Faire Bezahlung der Lebensmittelproduzenten, gerechte Entlohnung der Beschäftigten, günstige Preise an der Kasse mit Blick auf die Tatsache, dass viele Kunden es sich schlichtweg nicht leisten können, nicht billig einzukaufen. Womöglich wäre das ein eigenes Thema für eine weitere Talkshow. Die Zeit wird irgendwann knapp. Denn Zuschauerpost muss schließlich, wie immer, auch noch verlesen werden. Und da kommt dann noch einmal, wie im Schnelldurchlauf, einiges zusammen. Eine anonyme geballte Ladung Ärger, Sorge, Frust und Beschwerden aus diversen Aldi-Filialen. Nur einer hat ein etwas anderes Problem.

Wieso denn Wallraff von Stasi-Methoden reden könne, wo es doch seinerzeit für sein Buch "Ganz unten" selbst mit der Stasi zusammengearbeitet habe. Es folgt eine heftige Szene. Wallraff empört sich wahrheitsgemäß, er habe nicht von Stasi gesprochen. Im übrigen sei der Vorwurf unzutreffend - eine alte Geschichte, die ihm vergeblich der Springer-Konzern anzulasten versuche. Und dann wird er richtig sauer auf Jauch und giftet ihn an, warum er denn das überhaupt vorgelesen habe? Ob er sich denn nun mit Springer gemein machen wolle? Jauch guckt unschuldig. Der Ladenschluss im Gasometer verhindert Schlimmeres.

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Forum - Überwachung und Ausbeutung bei Aldi – ein zu hoher Preis für billige Waren?
insgesamt 217 Beiträge
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1. Verwechslung
pcpero 28.04.2012
Zitat von sysopDie Deutschen lieben's billig, zumindest bei Lebensmitteln. Und Aldi ist nach Überzeugung der meisten nicht nur unschlagbar günstig, sondern sogar qualitativ gut. Und das auch zunehmend im Non-Food-Bereich. Für viele Angestellte sieht die Sache allerdings anders aus - sie werden überwacht und nur schlecht bezahlt. Alles egal, Hauptsache niedrige Preise für die Kunden? Oder ein zu hoher Preis für billige Waren?
Ersetze den Firmennamen mit einem Mitbewerber im Discountgeschäft, und die Behauptung passt wieder. Nach meinen Informationen verdienen sogar Azubis ausnehmend gut bei Aldi. Die Qualität der Lebensmittel ist gut bis sehr gut, und häufig trifft man die dort für den eigenen Kühlschrank gekauften Artikel im Restaurant oder Bed'n Breakfast. Für die Aldi angeschlossene Elektroniksparte Medion trifft das allerdings nicht zu: billigste Verarbeitung, schlechtester Kundenservice! Hierzu eine kleine Geschichte: ich repariere mein Material durchweg selbst, und wollte beim Medionkundenservice einen Centartikelals Ersatzteil bestellen. Der wäre nicht lieferbar, so die Antwort- es sei nicht vorgesehen, dass der Kunde die Geräte selbst repariert. Ich solle das Gerät bei einem Preis von 20€ für die reine Fehlerdiagnose einschicken, die ja schon durch mich vorlag. So vergräält man sich Kunden. Bei diesen Preisen darf vermutet werden, dass hier Wegwerfelektronik produziert wird, deren Neukauf angestrebt werden soll. Bei der Ökowerbung von Aldi nicht ganz so kongruent und authentisch.
2. Ein immer wiederkehrendes PR Ahnenmärchen
mitbestimmender wähler 28.04.2012
Zitat von sysopDie Deutschen lieben's billig, zumindest bei Lebensmitteln. Und Aldi ist nach Überzeugung der meisten nicht nur unschlagbar günstig, sondern sogar qualitativ gut. Und das auch zunehmend im Non-Food-Bereich. Für viele Angestellte sieht die Sache allerdings anders aus - sie werden überwacht und nur schlecht bezahlt. Alles egal, Hauptsache niedrige Preise für die Kunden? Oder ein zu hoher Preis für billige Waren?
Das glauben Sie ja selber nicht: Wieviel Euro bekommen die Angestellten eines ALDI Shops pro/Tag? Hätten Sie auch 20 und mehr % Gehalt pro Tag, würde das ganz unwesentlich sich in diesen zig Tausend verkauften Artikeln pro Tag niederschlagen........ Bei diesem Warenumsatz und Vereinfachung der Abläufe, spielen die Gehaltsunterschiede eine ziemlich untergeordnete Rangfolge...... Ganz klar ist da die teurere Konkurrenz mit ihren Premium-Immobilien, Beamtenabläufen und schlechter abschneidenden Produkt-Qualität gepiesackt........ Den die können Niemmermehr so günstig, Qualität anbieten und werden bei einer Krise die Segel streichen müssen. den bei denen ist Alles zu teuer im Geschäftsleben. Ein ALDI Schweiz auf teurem Boden gebaut, mit Anfangs-Mindesgehalt 3300.-Euro (5% besseres Gehalt als die Teure Schweizer Konkurrenz) muss sehr viele Produkte nur 10% teurer als die Tochterfiliale in Süddeutschland verkaufen um guten Gewinn einzufahren....... wohlgemerkt bei diesen "Top-Gehältern und den teuren Bodenpreisen". Ein Beamten-Konzern in einem Beamten-Staat wird nie mithalten können.
3.
Flari 28.04.2012
Zitat von pcperoErsetze den Firmennamen mit einem Mitbewerber im Discountgeschäft, und die Behauptung passt wieder. Nach meinen Informationen verdienen sogar Azubis ausnehmend gut bei Aldi. Die Qualität der Lebensmittel ist gut bis sehr gut, und häufig trifft man die dort für den eigenen Kühlschrank gekauften Artikel im Restaurant oder Bed'n Breakfast. Für die Aldi angeschlossene Elektroniksparte Medion trifft das allerdings nicht zu: billigste Verarbeitung, schlechtester Kundenservice! Hierzu eine kleine Geschichte: ich repariere mein Material durchweg selbst, und wollte beim Medionkundenservice einen Centartikelals Ersatzteil bestellen. Der wäre nicht lieferbar, so die Antwort- es sei nicht vorgesehen, dass der Kunde die Geräte selbst repariert. Ich solle das Gerät bei einem Preis von 20€ für die reine Fehlerdiagnose einschicken, die ja schon durch mich vorlag. So vergräält man sich Kunden. Bei diesen Preisen darf vermutet werden, dass hier Wegwerfelektronik produziert wird, deren Neukauf angestrebt werden soll. Bei der Ökowerbung von Aldi nicht ganz so kongruent und authentisch.
Der Thread soll wohl auf die morgige Talkrunde bei Jauch/ARD vorbereiten.. Ein Aldi-Süd Jungmanager packt (angeblich) aus.. *gg Wallraff kommt auch.. Die meisten Medion/Tevion-Artikel haben (über Aldi verkauft!) 3 Jahre Garantie, stammen aber von den unterschiedlichsten Produzenten. Teilweise werden dabei unter der gleichen MD-Nummer auch unterschiedliche (veränderte) Chargen verkauft. Ihnen für ein 20,-€ Gerät (wenn ich Sie da richtig verstanden habe) das passende Ersatzteil zukommen zu lassen, kostet im Betriebsablauf bedeutend mehr, als auf dem durchoptimierten Garantie-/Reparatur-Weg zu bestehen. Eine Aldi-Süd Filiale setzt am Tag durchschnittlich um die 25.500,-€ um. 10% höhere Preise bei der gleichzeitig erheblich niedrigeren MwSt in der Schweiz (2,5% Lebensmittel, 8% alles übrige ggü. 7%/19% in D) lassen perse eine um 15% höhere Rohrendite annehmen.. Dazu kommen die niedrigeren Lohnnebenkosten in CH. Allerdings muss ich zustimmen, dass ich bisher keine/n Aldi-Mitarbeiter/in getroffen habe, die sich zu Lohn und den Arbeitsbedingungen unzufrieden geäussert haben.
4. ALDI hat seine Berechtigung in der Schweiz, LIDL hat Mühe sich abzugrenzen
mitbestimmender wähler 29.04.2012
Zitat von FlariDer Thread soll wohl auf die morgige Talkrunde bei Jauch/ARD vorbereiten.. Ein Aldi-Süd Jungmanager packt (angeblich) aus.. *gg Wallraff kommt auch.. Die meisten Medion/Tevion-Artikel haben (über Aldi verkauft!) 3 Jahre Garantie, stammen aber von den unterschiedlichsten Produzenten. Teilweise werden dabei unter der gleichen MD-Nummer auch unterschiedliche (veränderte) Chargen verkauft. Ihnen für ein 20,-€ Gerät (wenn ich Sie da richtig verstanden habe) das passende Ersatzteil zukommen zu lassen, kostet im Betriebsablauf bedeutend mehr, als auf dem durchoptimierten Garantie-/Reparatur-Weg zu bestehen. Eine Aldi-Süd Filiale setzt am Tag durchschnittlich um die 25.500,-€ um. 10% höhere Preise bei der gleichzeitig erheblich niedrigeren MwSt in der Schweiz (2,5% Lebensmittel, 8% alles übrige ggü. 7%/19% in D) lassen perse eine um 15% höhere Rohrendite annehmen.. Dazu kommen die niedrigeren Lohnnebenkosten in CH. Allerdings muss ich zustimmen, dass ich bisher keine/n Aldi-Mitarbeiter/in getroffen habe, die sich zu Lohn und den Arbeitsbedingungen unzufrieden geäussert haben.
Eine ALDI Suisse Filiale im Schnitt etwa 36000.-Euro/Tag. sicherlich kann man nicht Qualität, Sortiment und Kundenzielgruppe 1:1 mit ALDI-Süd vergleichen, aber ALDI hat nach anfänglicher Skepsis und antasten der Kunden einen guten Qualitäts-Ruf und profitiert nun bis zur Oberen-Mittelklasse von Kunden die sich auch in den MIGROS und Coop eindecken. Der Auftritt ALDIS und das Produktesortiment in der Schweiz ist weit aus schweizerischer abgestimmt als die des LIDL oder DENNER (MIGROS Discounter) was durchaus den Erfolg fördert...... ALDI hat in der Schweiz früh erkannt das man preislich nie an die Ladenketten von türkischen oder balkanischen Familien herab kommt und sich entschieden die Nische nach Oben zu füllen und bei angestammten grossen Marktplayern zu wildern.
5.
peeka 29.04.2012
...was der Artikel nun mit der Qualität der Waren bei Aldi zu tun haben soll? Es ging hieer um Ãœberwachung von Kunden und von Mitarbeitern. Vor allem die Ãœberwachung des Kassenbereichs macht mich doch stutzig, weil ich fast alles mit EC-Karte bezahle (Kreditkarten werden ja leider nicht akzeptiert). Allerdings wäre es interessant zu erfahren, ob gleiches zum Beispiel bei Tankstellen oder auf Bahnhöfen passiert.
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Die Discounter in Deutschland
Aldi
Die unangefochtene Nummer eins der Lebensmittel-Discounter in Deutschland, Aldi , ist ebenso erfolgreich wie verschwiegen. Branchenexperten schätzen, dass Aldi 2011 weltweit rund 57 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat. Der Gewinn wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Insgesamt betreibt der Marktführer in Deutschland etwa 4300 Filialen.
Lidl
Auch der zweitplatzierte Lidl lässt sich nicht gerne in die Zahlen schauen. Für 2011 wird der weltweite Umsatz auf 50,4 Milliarden Euro geschätzt. Das Flaggschiff der Schwarz-Gruppe betreibt bundesweit rund 3100 Filialen. Lidl verkauft - anders als Aldi - auch viele Markenartikel.
Netto
Nach dem Zusammenschluss mit Plus ist Netto der drittgrößte Discounter Deutschlands. Die Edeka-Tochter hat in Deutschland rund 4000 Filialen. Der Umsatz lag 2011 bei etwa 13,7 Milliarden Euro.
Penny
Der Discounter Penny des Rewe-Konzerns erwirtschaftete 2011 mit seinen bundesweit 2400 Filialen rund zwölf Milliarden Euro Umsatz. Rewe hatte sich 2007 mit Edeka eine Bieterschlacht um den Discounter Plus geliefert, unterlag jedoch.
Norma
Der Discounter hat in Deutschland rund 1300 Filialen und erwirtschaftet einen Umsatz von schätzungsweise 2,7 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt des Filialnetzes liegt in Süddeutschland, aber auch in Frankreich, Tschechien und Österreich gibt es Norma-Märkte.

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