Mainz - Nach den Äußerungen von US-Schauspieler Tom Hanks über die "Wetten, dass..?"-Sendung gibt sich Moderator Markus Lanz betont entspannt. "Was er gesagt hat, ist eine Sache, was daraus gemacht wird, eine ganz andere", sagte der 43-Jährige in einem Gespräch mit der Illustrierten "Bunte".
"Wir sind mittlerweile bei allem so hysterisch, dass ich mich manchmal frage, ob das schon behandlungsbedürftig ist." Die kritischen Äußerungen von Hanks seien im gleichen Ton gewesen, wie die in der Sendung - nämlich "ironisch und pointiert", so Lanz.
Hanks hatte sich nach seinem Auftritt bei der "Wetten, dass..?"-Show am vergangenen Samstag irritiert über die ZDF-Sendung gezeigt. In einem Radiointerview schilderte der Hollywood-Star eine Szene, in der er "mit einer Katzenmütze auf dem Kopf" dagestanden und zugeguckt habe, "wie der Moderator in einem Sack um mich rumhüpft". Ironisch fügte er hinzu: "Wenn das nicht Hochqualitätsfernsehen ist." In den USA wäre jeder Verantwortliche einer solchen überlangen Fernsehshow am nächsten Tag gefeuert worden.
Lanz indes verteidigte das mehrstündige Event: Die kurzen Auftritte von Stars in "Wetten dass..?" seien früher kritisiert worden, so der Moderator. Deshalb freue er sich über jeden, der drei Stunden bleibe.
Anders als bislang angekündigt, wollte sich der Moderator am Dienstag nicht mehr darauf festlegen, dass Cindy aus Marzahn mit ihm die nächste Show moderiert. "Wir wollten das Überraschungsmoment bewahren", sagte er. "Und das wird auch so bleiben. Am Samstag hatte Lanz noch ihre Rückkehr am 8. Dezember zur dritten "Wetten, dass..?"-Sendung angekündigt.
kha/dpa/AFP
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