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"Akte X": Neuauflage beschert ProSieben Traumquoten - und Fan-Ärger

Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson): Starker Start Zur Großansicht
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Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson): Starker Start

Mulder und Scully sind zurück auf dem Bildschirm - und sorgten mit ihrer ersten Folge bei ProSieben für Spitzenwerte. Der Privatsender verärgerte aber auch manche Fans.

Es war die erste neue Folge nach 14 Jahren - doch offenbar sind "Akte X"-Liebhaber ganz besonders treue Fans: der Sender ProSieben, der die erste neue Folge am Montagabend ausstrahlte, konnte mit der Neuauflage der Mysteryreihe 2,44 Millionen Menschen in der werberelevanten Zielgruppe vor den Fernseher locken, was einem Marktanteil von 19 Prozent entspricht. Insgesamt wollten 3,12 Millionen Menschen beim Comeback der beiden Ausnahmeagenten zuschauen.

Für Ärger sorgte allerdings die Synchronisation - David Duchovny alias Fox Mulder wird nicht mehr wie in den bisherigen Staffeln von Schauspieler Benjamin Völz gesprochen:

Bereits vor Wochen hatten Fans deshalb eine Petition ins Leben gerufen, ProSieben reagierte: "Wir freuen uns darüber, wie leidenschaftlich sich diese Fans für "Akte X" einsetzen. Respekt. Trotzdem können und wollen wir ihren Wünschen nicht Rechnung tragen. Aus redaktionellen Gründen haben wir uns für den neuen Sprecher entschieden."

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Mystery-Serie "Akte X": Mit Taschenlampen gegen Aliens
Quotenmäßig lief es am Montag auch über die FBI-Agenten hinaus rund für den Sender: Stärker als "Akte X" war am Montagabend nur der Dauerbrenner "The Big Bang Theory" - bei einer aktuellen Folge der Nerd-Sitcom schalteten um 20.15 Uhr satte 2,25 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren ein (20,2 Prozent Marktanteil) - selbst mit der Wiederholung einer alten Folge im Anschluss kam ProSieben noch auf einen Marktanteil von 17,9 Prozent. "Wer wird Millionär" kam als stärkster Verfolger nicht über 13,4 Prozent hinaus.

Den Verlierer des Abends musste ProSieben aber auch verbuchen: Das Reality-Format "Smudo in the Box", in dem der Fanta-4-Rapper sich als Hochseefischer beweisen musste, kam um 23.10 Uhr nur auf einem Marktanteil von 9,4 Prozent. Schon die erste Staffel des Formats, die ProSieben zwischen 2013 und 2015 ausstrahlte, war auf durchwachsene Quoten gekommen.

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eth/ayy

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 202 Beiträge
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1. Am besten OmU
alfistone 09.02.2016
Am besten wäre es einfach, die Originalversion mit Untertiteln laufen zu lassen. Dann würde man die echten Dialoge hören und die Stimme würde zu den Mundbewegungen passen. Ich verstehe einfach nicht, warum das in Deutschland nicht funktioniert, in vielen kleineren Ländern schaffen die es auch, die UT mitzulesen und jeder der einmal einen Film im Original gesehen hat, wird wissen, dass das einfach besser ist. Man könnte doch wenigstens einen Zwei-Kanal-Ton anbieten.
2. Pro Sieben
abby_thur 09.02.2016
Akte X musste ich einfach nochmal sehen. Fox Mulder, der sich anhört wie SpongeBob auf Heroin in den Klamotten von Hank Mood (was schon wieder cool war) passt einfach nicht. Ich musste stets dran bleiben um wahrzunehmen wann Mulder etwas sagte, weil, wenn ich nebenbei twitterte bekam ich das oft nicht mit. Das ist ungewohnt. Habe mir noch am Abend die Staffel bei Amazon gekauft und versuche mich wieder im Original gucken, auch wenn ich dann wieder nur die Hälfte verstehe. Aber dann weiß ich wenigstens wer was sagte, wenn ich mir nebenbei im Bad die Zähne putze ;-)
3. Warum ueberhaupt synchronisieren?
tee76 09.02.2016
Ich verstehe ohnehin nicht, warum im deutschen Fernsehen alles synchronisiert wird. Untertitel drunter, fertig. Klappt auch in unseren Nachbarlaendern.
4.
DrStrang3love 09.02.2016
Ich kann nur zustimmen: es was schön, dass Scully ihre alte Synchronstimme hatte, aber die neuen Stimmen von Mulder und Skinner waren ziemlich irritierend.
5. Zweikanalton
Takjas 09.02.2016
Schauen denn hier so viele zu, die nicht ohnehin mit der O-Ton-Fassung glücklicher wären? Warum setzt sich im deutschen Fernsehen der Zweikanalton immer noch nicht durch - bei digitaler Übertragung ist es doch zudem überhaupt kein Problem mehr, die Sprachversionen parallel laufen zu lassen.
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