#PetryAusrede "Zu früh rechts abgebogen"

Kaum verpasst man einen Termin beim "Morgenmagazin", schon spottet das Internet: Unter dem Hashtag #PetryAusrede sammeln User neue Rechtfertigungen für die AfD-Chefin - auch eine führende Grünen-Politikerin mischte mit.

Frauke Petry (AfD)
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Frauke Petry (AfD)


Dreimal sollte die AfD-Vorsitzende Frauke Petry im ZDF-Morgenmagazin (MoMa) zu Gast sein, geklappt hat es bisher nicht. Am Montagmorgen, nach dem fulminanten Erfolg der Rechtspopulisten in gleich drei Landtagswahlen, blieb Petry sogar unentschuldigt fern und ließ das Interview platzen.

Nachträglich machte die Spitzenfrau der AfD dem öffentlich-rechtlichen Sender ZDF schwere Vorwürfen: Sie habe nicht von der Moderatorin Dunja Hayali interviewt werden wollen, sagte sie dem "Handelsblatt". Hayali sei eine "Politaktivistin", der das ZDF ein Forum biete.

Zuerst hatte ein Parteisprecher jedoch mitgeteilt, die Einladungs-E-Mail des MoMa sei wegen eines Hackerangriffs gar nicht angekommen. Allerdings erklärte der MoMa-Chefredakteur Thomas Fuhrmann auf stern.de, das Interview sei telefonisch vereinbart worden.

Hacker? Vorbehalte gegen eine Journalistin? Bei dem tagelangen Hickhack zwischen der sendungsbewussten Rechtspopulistin und dem Sender konnten viele Leser nicht an sich halten. Auf Twitter machten sie Vorschläge, womit sich die AfD-Frontfrau bei nächster Gelegenheit entschuldigen könnte.

Lesen Sie hier eine kleine Auswahl der #PetryAusrede-Tweets:

cht/kwe/jon

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