Politiker im TV Habeck war der häufigste Talkshowgast 2018

Robert Habeck, Annalena Baerbock, Christian Lindner, Peter Altmaier: Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche Politiker im vergangenen Jahr besonders häufig in Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen eingeladen wurden.

Robert Habeck
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Kein Politiker war 2018 in den reichweitenstarken TV-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen so häufig zu Gast wie der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck. Laut einer Auswertung durch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) war er 13-mal bei "Maischberger", "Anne Will", "Hart aber fair" oder "Maybrit Illner" zu sehen.

Den zweiten Platz unter den Politikern teilen sich demnach Habecks Co-Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, FDP-Chef Christian Lindner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Sie alle wurden laut den Aufzeichnungen des RND zehnmal in eine Runde eingeladen.

Auf den Rängen drei und vier liegen demnach Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) mit neun und CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen mit acht Auftritten. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Sahra Wagenknecht (Linke) brachten es laut Auswertung allesamt auf 7 Einladungen, Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf 6. AfD-Chef Alexander Gauland war dreimal in einer Sendung zu Gast.

aar/dpa



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fördeanwohner 10.01.2019
1. -
Natürlich werden sich nun wieder die Kritiker dazu aufschwingen, Herrn Habeck und die Grünen zu zerpflücken ... Das kennen wir ja bereits. Aber objektiv betrachtet, ist es sinnvoll einen bundesweit noch unbekannten Politiker, der nun an der Parteispitze agiert, auf diese Art bekannt zu machen. Wie sollte der Rest Deutschlands ihn denn sonst kennenlernen? In der Printausgabe des Spiegel gibt es einmal im Quartal eine Rangliste der beliebtesten Politiker Deutschlands. Dort ist dann auch der Anteil der Befragten angegeben, die die jeweiligen PolitikerInnen nicht kennen. Die Ergebnisse diesbezüglich sind z.T. recht erstaunlich. Daher sehe ich es sogar als Notwendigkeit an, Politiker der eigenen Partei auf diese Art bekannt zu machen.
fallobst24 10.01.2019
2.
Zitat von fördeanwohnerNatürlich werden sich nun wieder die Kritiker dazu aufschwingen, Herrn Habeck und die Grünen zu zerpflücken ... Das kennen wir ja bereits. Aber objektiv betrachtet, ist es sinnvoll einen bundesweit noch unbekannten Politiker, der nun an der Parteispitze agiert, auf diese Art bekannt zu machen. Wie sollte der Rest Deutschlands ihn denn sonst kennenlernen? In der Printausgabe des Spiegel gibt es einmal im Quartal eine Rangliste der beliebtesten Politiker Deutschlands. Dort ist dann auch der Anteil der Befragten angegeben, die die jeweiligen PolitikerInnen nicht kennen. Die Ergebnisse diesbezüglich sind z.T. recht erstaunlich. Daher sehe ich es sogar als Notwendigkeit an, Politiker der eigenen Partei auf diese Art bekannt zu machen.
"Daher sehe ich es sogar als Notwendigkeit an, Politiker der eigenen Partei auf diese Art bekannt zu machen." Da haben Sie recht, die meisten Journalisten sehen das sicherlich auch "als Notwendigkeit an, Politiker der eigenen Partei auf diese Art bekannt zu machen". Unglücklicherweise sind die Öffentlich-Rechtlichen zumindest offiziell und nach außen hin nicht im Besitz der kleinsten im Bundestag vertretenen Partei (8,9%), auch wenn die Grünen die mit Abstand beliebteste Partei unter den deutschen Journalisten ist. Link: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163740/umfrage/parteipraeferenz-von-politikjournalisten-in-deutschland/ Mit der Grünen Annalena Baerbock auf Platz 2 ist dies wieder ein toller Beleg für die Neutralität und Unabhängigkeit *hust*hust* unserer teuer bezahlten Öffentlich-Rechtlichen.
Uwe, Agentin der Liebe 10.01.2019
3. So einfach:
Telegenität besiegt nun einmal jeden Inhalt.
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