Krimi-Vote Wie fanden Sie den deutsch-polnischen "Polizeiruf"?

Grenzenloses Grauen: Der Brandenburger "Polizeiruf" zeigte das aufwühlende Drama einer deutsch-polnischen Patchworkfamilie. Ein starker Krimi. Oder sind Sie anderer Meinung?

rbb/ Oliver Feist

Das Grauen, das uns der "Polizeiruf" am Sonntag zeigte, kannte keine Grenzen. Wir wurden Zeuge, wie die dunklen Geheimnisse einer deutsch-polnischen Patchwork-Familie gelüftet wurden; die Verdächtigungen, Vorhaltungen und offenen Kampfansagen nahmen die Akteure in beiden Sprachen vor und, wo notwendig, wurden sie untertitelt.

Das ist nicht selbstverständlich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. So gut und mutig die Idee war, das "Polizeiruf"-Revier vom RBB samt Hauptdarstellerin Maria Simon vor drei Jahren in die Grenzregion um Frankfurt an der der Oder zu verlagern - die Dialoge wurden von der Redaktion meist halbherzig eingedeutscht. Zu große Angst hatte man bislang, das Publikum zu überfordern.

Das vielschichtige, stark gespielte und atmosphärisch dichte Krimi-Drama über die Verbrechen von Eltern an ihren Kindern sollte die Richtung vorgeben, wie es in Zukunft beim "Polizeiruf" weitergeht. In unserer Kritik schrieben wir: "Ein 'Polizeiruf' über familiäre Auflösungsprozesse: Die Gräben zwischen Eltern und Kindern sind hier breit wie die Oder bei Hochwasser." Wir gaben 8 von 10 Punkten. Wie fanden Sie den Krimi?

cbu



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