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Krimi-Vote

Wie fanden Sie den "Polizeiruf" aus München?

Allein unter Nazis: Im "Polizeiruf" ging Kommissar von Meuffels auf Tuchfühlung mit dem braunen Mob. Ein Post-NSU-Film, unangenehm und konsequent. Wie ist Ihre Meinung?

Montag, 20.08.2018   04:44 Uhr

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Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz arbeiteten gegen ihn, und der Einzige, zu dem er eine Art von Nähe aufbaut, ist ein Neonazi mit iranischen Wurzeln. So müde, so einsam wie am Sonntag in der Folge "Das Gespenst der Freiheit" haben wir den Münchner "Polizeiruf"-Kommissar Hanns von Meuffels noch nie gesehen.

Das passt zu den kommenden Entwicklungen in der Krimireihe: Noch eine wird Matthias Brandt als Fernsehermittler absolvieren, dann hat seine Nachfolgerin Dienstantritt. Ab 2019 steht die österreichische Schauspielerin Verena Altenberger, 30, als Kommissarin in München vor der Kamera. Altenberger verfügt über robusten bis bösen Humor, man kennt sie vor allem aus der RTL-Pflegerinnen-Sitcom "Magda macht das schon".

Die letzte "Polizeiruf"-Folge zeigte noch einmal, wie die Reihe in ihren besten Momenten schmerzhaft genau gesellschaftliche Abgründe ausleuchten kann. In unserer Kritik urteilten wir: "Ein Post-NSU-Film, der die Graubereiche zu füllen versucht. Abstoßend und sehenswert." Und vergaben 9 von 10 Punkten. Wie fanden Sie den "Polizeiruf"?

cbu

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