Von Christian Buß
Von einer Wahl kann eigentlich nicht die Rede sein: Am Freitag wird der ZDF-Fernsehrat den Nachfolger für den scheidenden Intendanten Markus Schächter bestimmen. Es gibt nur einen Kandidaten, und der wird von allen relevanten Personen geschätzt: Thomas Bellut. Der Mann ist ein altes ZDF-Gewächs, er steht für Kontinuität, muss aber auch gewaltige Neuerungen durchsetzen. Schon 1984 begann er als Volontär beim Zweiten, 1997 wurde er Leiter der ZDF-Hauptredaktion "Innenpolitik", seit 2002 ist er Programmdirektor.
Die Aufgaben, die auf Bellut zukommen, sind mannigfaltig: Das ZDF gilt als "Kukident-Sender", von den Marktanteilen ist es hinter RTL und ARD nur Dritter auf dem deutschen Fernsehmarkt, zudem steht der Sender durch die Digitalisierung vor dem wohl größten Umbau in seiner Geschichte.
Was hat Thomas Bellut vorzuweisen, um die anstehenden Aufgaben zu wuppen? SPIEGEL ONLINE sucht in der Biografie des 56-Jährigen nach Leistungshinweisen.
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Kultur | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik TV | RSS |
| alles zum Thema Jörg Pilawa | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH