Politik-Show "Die absolute Mehrheit": Raab macht Quote für ProSieben

Die erste Sendung von Stefan Raabs Politik-Show "Die absolute Mehrheit" hat rund 1,8 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Für die ordentliche Quote dürften auch die Diskussionen um Gäste und Inhalt im Vorfeld gesorgt haben.

Ordentlicher Start für Raabs neue Show: Vor allem jüngere Zuschauer schalteten ein Zur Großansicht
dapd

Ordentlicher Start für Raabs neue Show: Vor allem jüngere Zuschauer schalteten ein

Berlin - Stefan Raab bleibt der Garant für gute Quoten bei ProSieben: 1,79 Millionen Menschen schauten sich die erste Folge seiner Politik-Show "Die absolute Mehrheit" an. In der Sendung diskutierten Abgesandte der großen Parteien über Themen wie Steuergerechtigkeit und die Energiewende. Der leichte Talk interessierte insgesamt rund 11,6 Prozent der Fernsehzuschauer.

Damit blieb Raab zwar insgesamt hinter dem ZDF-Sonntagskrimi (14,7 Prozent) und den harten Fakten der "Tagesthemen" (13,8 Prozent) zurück. In der sogenannten werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag Raabs Marktanteil allerdings bei stattlichen 18 Prozent - und damit nur noch hinter der direkten Konkurrenz von Politik-Talker Günther Jauch.

Raabs neue Show hatte schon vor der Ausstrahlung für Diskussionen gesorgt: Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) befürchtete eine Veralberung, Bundestagspräsident Norbert Lammert hatte die Show als "absoluten Unfug" bezeichnet. Doch wer am Sonntagabend tatsächlich einschaltete, merkte schnell: Alles halb so schlimm. Zwar setzte die Show weniger auf Tiefgang und mehr auf "Speed-Meinungsbildung", wie Raab es ausdrückte. Die befürchtete Verballhornung blieb aber aus.

Ursprünglich sollten prominente Politiker wie Umweltminister Peter Altmaier und der politische Geschäftsführer der Piraten, Johannes Ponader, in der Sendung auftreten. Die hatten allerdings kurzfristig abgesagt.

Am Ende setzte sich Wolfgang Kubicki bei der kostenpflichtigen Telefonabstimmung durch, der Kandidat der FDP war auch der prominenteste Kopf auf Raabs Couch. Für die absolute Mehrheit reichte es allerdings nicht: Kubicki kam auf 42,6 Prozent der Stimmen. Das Preisgeld von 100.000 Euro wandert in den Jackpot - für die nächste Ausgabe der Show im neuen Jahr.

usp/dpa

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1. abwarten
dig 12.11.2012
Zitat von sysopDie erste Sendung von Stefan Raabs Politik-Show "Die absolute Mehrheit" hat rund 1,8 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Für die ordentliche Quote dürften auch die Diskussionen um Gäste und Inhalt im Vorfeld gesorgt haben. Raab-Polit-Show Die absolute Mehrheit erreicht ordentliche Quote - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/tv/raab-polit-show-die-absolute-mehrheit-erreicht-ordentliche-quote-a-866658.html)
Die Quote der nächsten Sendung liegt bei unter 1 Million Zuschauer.
2. optional
Denis 12.11.2012
Die gute Quote war ja tatsächlich von vornherein vorprogrammiert. Am Fr/Sa war Raab eigentlich Überpräsent in den Medien um seine Show zu promoten. Und die Raab-Anhängerschaft schaut auch eine neue Raab-Show automatisch.
3. Verbesserungen nötig
spon-facebook-636872597 12.11.2012
Die erste Sendung war sehr interessant, wird aber mit der Zeit wohl "langweilig" werden, wenn man nicht paar Änderungen vornimmt. Zum Beispiel dieses ständige zum "Co-Moderator" rennen um die aktuellen Stimmen zu sehen. Man sollte einfach zu jedem Thema eine Zeit festsetzen und wenn diese erreicht ist, sagt der "Co-Moderator Stop und man wertet es schnell aus. Somit kann man wertvolle Zeit für die Diskussion sparen. Vielleicht sollte man auch jedem Teilnehmer zu jedem Thema eine bestimmte Redezeit zugestehen, damit es fairer für die "Telefonwähler" ist, weil jeder angehört werden konnte. Und vielleicht auch kein vorzeitiges "ausscheiden" der Teilnehmer, weil der CDU-Mann "flog" in der ersten Runde raus, aber das zweite Theman hätte ihm vielleicht gut Punkte einbringen können, je nachdem wie er sich zur Ernergiewende und Atomausstieg äußert. Klar er konnte noch mitreden, aber gewählt werden konnte er nicht mehr. Also die Show ist verbesserungswürdig und man sollte die Möglichkeit, dass Raab die jüngere Generation anspricht nicht wegschmeißen, in dem es eine Speed-Polit-Gameshow wird, sondern eine Speed-Polit-Talkrunde.
4. Den 1.8 Mio
weshalbwarumwohin 12.11.2012
Zitat von sysopDie erste Sendung von Stefan Raabs Politik-Show "Die absolute Mehrheit" hat rund 1,8 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Für die ordentliche Quote dürften auch die Diskussionen um Gäste und Inhalt im Vorfeld gesorgt haben. Raab-Polit-Show Die absolute Mehrheit erreicht ordentliche Quote - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/tv/raab-polit-show-die-absolute-mehrheit-erreicht-ordentliche-quote-a-866658.html)
gehört gleich das Wahlrecht entzogen. Wer eine anständige Politik möchte, sollte nicht zulassen, dass geld- und geltungsgeile Fuzzis noch mehr "Geiz-ist-geil-und funktioniert-ohne-drastische-Folgen" -Mentalität propagieren. Es gibt sonst schon genug Schund, auf den die seriöseren Medien mit aufgesprungen sind. Nein, ich habe die Sendung nicht gesehen. Würde mich wundern, wenn sie ohne irgendwelche Werbung zwischendurch augelaufen sein sollte.
5.
dosmundos 12.11.2012
Zitat von weshalbwarumwohinDen 1,8 Mio. gehört gleich das Wahlrecht entzogen.
Generell gehört das Wahlrecht nur denen zugestanden, die den intellektuellen Ansprüchen des Foristen "weshalbwarumwohin" genügen. Wenn er nicht weiß, wer wählen darf, wer dann?
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  • Montag, 12.11.2012 – 11:37 Uhr
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