TV-Quoten: "Rommel"-Film sorgt für starken ARD-Abend

NS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. 6,38 Millionen Zuschauer machten sich nun ein eigenes Bild. Der Tagessieg im Quotenkampf stärkte auch das restliche ARD-Abendprogramm.

"Rommel" in der ARD: Der Wüstenfuchs grämt sich Fotos
SWR

Hamburg - Vor Dreh und vor Ausstrahlung gab es immer wieder Diskussionen, der Produktionsetat belief sich auf sechs Millionen Euro, die ARD stellte zur Ausstrahlung des Zweistunden-Werks das Primetime-Abendprogramm am Donnerstag um: Alles andere als der Quoten-Tagessieg wäre für das NS-Biopic "Rommel" eine Niederlage gewesen.

Mit 6,38 Millionen Zuschauern und einer Einschaltquote von 18,8 Prozent konnte der Film von Regisseur Niki Stein und Produzent Nico Hofmann die Erwartungen gerade so erfüllen. Die beiden Filmemacher hatten in das aufwendige, mit vielen Konflikten belastete Projekt viel Lebenszeit investiert.

Dem Eventmovie dicht auf den Fersen war am Donnerstag allerdings die ZDF-Produktion "Balthasar Berg - Sylt sehen und sterben", ein sehr viel günstiger produziertes Krimi-Komödchen - das es immerhin ab 20.15 Uhr auf 5,45 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,7 Prozent brachte.

Bei der ARD dürfte man trotzdem sehr zufrieden gewesen sein. Denn auch der übrige Abend profitierte von der guten "Rommel"-Quote: Die anschließende Dokumentation über Hitlers Lieblingsgeneral sahen noch fast fünf Millionen Zuschauer (18,5 Prozent Marktanteil). Eine Topquote für den 22.15-Uhr-Sendeplatz.

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insgesamt 121 Beiträge
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1. schlecht!
martin-z. 02.11.2012
Zitat von sysopNS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. Nun wollten sich 6,38 Millionen Zuschauer ein eigenes Bild über die riskante ARD-Produktion machen - der Tagessieg im Quotenkampf. "Rommel": 6,38 Millionen sahen das NS-Biopic in der ARD - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/tv/rommel-6-38-millionen-sahen-das-ns-biopic-in-der-ard-a-864719.html)
flach, dramaturgisch miserabel, historisch falsch, schauspielerisch katastrophal.....zum abschalten, habs aber seltsamerweisse bis zum ende durchgehalten. (besonders lächerlich, wirkten übrigens, die riesigen futtermaisfelder mit den bearbeitungsspuren heutiger landmaschinen.....katastrophal wenn man auf sowas nicht achtet...völlig unauthentisch)
2. Ich sah es auch.
zakalwe. 02.11.2012
Es war leider einfach nur schlechtt. Besetzung, Handlung, Musik, Bilder....alles wirkte nicht. Vor allem dieser übergewichtige Rommeldarsteller war ein echter Fehlgriff. Ansonsten wollte ich eigentlich was neues über ihn erfahren. Frankteich, Afrika, sein Werdegang im Großen Krieg.....alles wurde ausgelassen. Em Ende blieb nur die hundertste TV-Version vom Attantat des 20.July '44. Flüssig, flüssiger, überflüssig.
3. Stimmt
Europa! 02.11.2012
Zitat von martin-z.flach, dramaturgisch miserabel, historisch falsch, schauspielerisch katastrophal.....zum abschalten, habs aber seltsamerweisse bis zum ende durchgehalten. (besonders lächerlich, wirkten übrigens, die riesigen futtermaisfelder mit den bearbeitungsspuren heutiger landmaschinen.....katastrophal wenn man auf sowas nicht achtet...völlig unauthentisch)
Die Maisfelder (in Frankreich!) waren ein scheußlicher Schnitzer. Trotzdem: Jeder Film über das Naziregime zeigt auch, weshalb wir nie wieder in dumpfen Nationalismus zurückfallen dürfen.
4.
meistro 02.11.2012
Furchtbar! Jetzt wird es davon noch mehr geben.
5. Nachsetzen.
zakalwe. 02.11.2012
Ich möchte nochmal eine Frage stellen: Warum sind alle Deutschen Filme und Produktionen so unglaublich schlecht und billig. Vor allem wenn man sie mit vergleichbaren britischen und us-amerikanischen Werken vergleicht. Gibt es nicht einen fetzigen deutschen Film mit guten Effekten und toller Musik?
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