Hamburg - Vor Dreh und vor Ausstrahlung gab es immer wieder Diskussionen, der Produktionsetat belief sich auf sechs Millionen Euro, die ARD stellte zur Ausstrahlung des Zweistunden-Werks das Primetime-Abendprogramm am Donnerstag um: Alles andere als der Quoten-Tagessieg wäre für das NS-Biopic "Rommel" eine Niederlage gewesen.
Mit 6,38 Millionen Zuschauern und einer Einschaltquote von 18,8 Prozent konnte der Film von Regisseur Niki Stein und Produzent Nico Hofmann die Erwartungen gerade so erfüllen. Die beiden Filmemacher hatten in das aufwendige, mit vielen Konflikten belastete Projekt viel Lebenszeit investiert.
Dem Eventmovie dicht auf den Fersen war am Donnerstag allerdings die ZDF-Produktion "Balthasar Berg - Sylt sehen und sterben", ein sehr viel günstiger produziertes Krimi-Komödchen - das es immerhin ab 20.15 Uhr auf 5,45 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,7 Prozent brachte.
Bei der ARD dürfte man trotzdem sehr zufrieden gewesen sein. Denn auch der übrige Abend profitierte von der guten "Rommel"-Quote: Die anschließende Dokumentation über Hitlers Lieblingsgeneral sahen noch fast fünf Millionen Zuschauer (18,5 Prozent Marktanteil). Eine Topquote für den 22.15-Uhr-Sendeplatz.
cbu
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