Von Stefan Kuzmany
Zitat: "Die Mannschaft weiß nicht, wie sie sich im Platz positionieren muss, es gibt kein System, keinen Plan, keine Grundlage, auf der das Spiel aufgebaut ist."
Werdegang: Ailton Gonçalves da Silva, geboren 1973 in Mogeiro, Brasilien. Ehemaliger Profifußballer. Größter Erfolg 2004: Ailton wurde mit Werder Bremen Deutscher Meister, Pokalsieger und Torschützenkönig.
Laber-Faktor: Ailton konnte lange nicht besonders gut Deutsch sprechen - was ihm viel auch offensichtlich rassistisch motivierten Spott eingebracht hat. Es wäre allerdings schade, wenn der ehemalige Spitzensportler unverstanden bliebe: Er hat ganz im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer des diesjährigen Dschungelcamps tatsächlich eine große Karriere hinter sich und könnte aus seinem Leben als Profi und dem Inneren der Fußball-Branche berichten. Mal sehen, ob RTL es ihm erlaubt, sich mit dem ebenfalls aus Brasilien stammenden Daniel Lopes auf portugiesisch zu unterhalten.
Ekel-Potential: Noch kurze Zeit vor dem Abflug zum Dschungelcamp-Drehort in Australien schien der am Rande eines Hallenturniers in Oldenburg vom Sportsender Sport1 interviewte Ailton über den Charakter der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" nicht ganz im Bilde zu sein. Er dürfte daher auch von Konzept und Wesen der Dschungelprüfung zunächst überrascht sein.
Fun-Fact: Wurde als erster Ausländer in Deutschland zum "Fußballer des Jahres" gewählt.
Chancen: Der Kugelblitz hat nach wie vor erhebliches Potential. Und der Sender wird ein Interesse daran haben, den vergleichsweise originellen Einkauf möglichst lange im Spiel zu halten. Es könnte allerdings auch sein, dass der als schwer zu kontrollieren geltende Ex-Fußballer frühzeitig nach Brasilien abhaut.
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