Kontrollkommission widerspricht ARD-Forderung Rundfunkbeitrag könnte sinken

Weniger statt mehr? Die ARD hatte eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags gefordert, doch es könnte anders kommen: Wie der SPIEGEL erfuhr, will die zuständige Prüfkommission den Bundesländern eine Gebührensenkung vorschlagen.

Überweisung an den Beitragsservice: Wird öffentlich-rechtlicher Rundfunk günstiger?
DPA

Überweisung an den Beitragsservice: Wird öffentlich-rechtlicher Rundfunk günstiger?


ARD und ZDF müssen in der kommenden Gebührenperiode mit weniger Geld auskommen, als sie in ihren Finanzplanungen verlangen. Statt einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags, wie ihn die ARD gefordert hatte, würde die zuständige Kontrollkommission KEF die Abgabe am liebsten senken. Auf Grundlage ihrer vorläufigen Berechnungen wollen die Kontrolleure in der kommenden Woche eine Senkung um mindestens 30 Cent pro Monat und Beitragszahler vorschlagen, heißt es aus Kreisen der Prüfer und der Rundfunkanstalten. Einen Beschluss gibt es jedoch noch nicht. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

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Die KEF hat vor allem den von der ARD angemeldeten Finanzbedarf nach unten korrigiert. Unter anderem strich sie knapp 130 Millionen Euro, die die ARD für die "Bestandssicherung" ihres "audiovisuellen Erbes" angesetzt hatte.

Über eine mögliche Senkung des Beitrags entscheiden die Länder. In der bis Ende 2016 laufenden Gebührenperiode sind die Einnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio erheblich gestiegen, da sich durch die Umstellung auf den Rundfunkbeitrag die Zahl der beitragszahlenden Haushalte erhöht hat.

Für das Jahr 2015 hatten die Länder den Rundfunkbeitrag bereits von 17,98 Euro auf 17,50 Euro pro Monat gesenkt. Die KEF hatte seinerzeit sogar eine Senkung um 73 Cent empfohlen.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich.

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bra/mum

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