Nach Bosbach-Eklat Sandra Maischberger entschuldigt sich

In ihrer Talkshow kam es am Mittwochabend zum Streit, Wolfgang Bosbach verließ das Studio. In einem Statement zeigt sich Sandra Maischberger nun zerknirscht und bedauert einen Fehler.

Sandra Maischberger mit Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth
WDR/Melanie Grande

Sandra Maischberger mit Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth


Sandra Maischberger hatte Wolfgang Bosbach noch die Hand auf den Arm gelegt und ihn um Geduld gebeten. Doch den CDU-Politiker hielt am Mittwochabend nichts mehr in der Diskussionsrunde bei "Maischberger". Er trat wutentbrannt ab. "Ich bedaure sehr, dass Wolfgang Bosbach unsere Runde vorzeitig verlassen hat", schreibt Sandra Maischberger nun in einem Statement auf der Webseite ihrer Sendung.

Am Mittwochabend war es bei "Maischberger" zum Eklat gekommen. Wolfgang Bosbach hatte sich einen heftigen Streit mit der linken Aktivistin Jutta Ditfurth geliefert. Bosbach beendete ihn mit den Worten: "Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und von ihrer - in Anführungszeichen - Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen." Dann verließ er die Sendung.

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"Maischberger" zur G20-Gewalt: "Es ist unerträglich, mit Ihnen in einer Runde zu sitzen"

Daraufhin bat Sandra Maischberger Jutta Ditfurth, ebenfalls zu gehen. Besonders darüber zeigt sich die Moderatorin jetzt zerknirscht: "Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Ditfurth für den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen. Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktion, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler, den ich bedaure." Jutta Ditfurth war der Aufforderung nicht nachgekommen und sitzen geblieben.

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nützlicher Idiot 13.07.2017
1. Bravo...
....endlich mal ein authentischer Politiker mit Rückgrat und Anstand.
klausbacker 13.07.2017
2. Schwache Moderatorin
Die ganze Sendung wsr ei e einzige Unternbrecherei. Jan van Aken , K. Barley und der Polizist waren die Zivilisiertesten. An.J. Ditfurth ist Maischberger total gescheitert. Besonders schwach war die Forderung nach der nötigen Parität. Jetzt auf einmal. Ich kann mich an so manche Sendung erinnern, wo ein Einzelner als Zielscheibe für alle anderen dienen musste.
Ottokar 13.07.2017
3. Frau Maischberger
diese Talkrunde war zum scheitern verurteilt. Wie kann man nur eine abgehalfterte, militante, Grüne zu diesem so wichtigen Thema einladen. Den Vogel hat Ditfurth abgeschossen als sie Bosbach als Mimose bezeichnet hat und nach der Aufforderung zu gehen auch noch frech sitzen blieb. Der Hammer aber ist, das Sie, Frau Maischberger, sich bei dieser Dame auch noch zu entschuldigen. Frau Maischberger, Sie hätten besser geschwiegen.
Knecht Rootrecht 13.07.2017
4. Ich war ...
... einigermaßen fassungslos, als Frau Maischberger Frau Ditfurth hinausgebeten hat und fand es gut, dass sie einfach sitzengeblieben ist. Aber immerhin erklärt Frau Maischberger ihre Reaktion auf Herrn Bosbachs Verlassen der Sendung und bedauert es.
Suppenelse 13.07.2017
5. "Der politische Bankrott der radikalen Linken"
Der heutigen TV-Kritik der FAZ ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/sandra-maischberger-diskutiert-ueber-gewalt-bei-g-20-gipfel-15104008.html Frau Dirfurth und Herr van Aken haben eindrucksvoll gezeigt, wo bei den Linken der Hase im Pfeffer liegt. Mögen die Ausschreitungen in Hamburg dafür sorgen, dass hier endlich Einhalt geboten wird. Für Frau Maischberger war die Sendung indes keine Werbung.
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