Neue Kuppelshow Sat.1 will wildfremde Menschen verheiraten

Hochzeit mit Unbekannten: Nach SPIEGEL-Informationen will Sat.1 mit seinem neuen Format "Married at First Sight" eine radikale Variante klassischer Datingshows zeigen - das Brautpaar hat sich zuvor nie gesehen.

"Married at first sight": Blind Date am Traualtar
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"Married at first sight": Blind Date am Traualtar


Hamburg - Sat.1 wagt sich an ein umstrittenes Sozialexperiment. Nach SPIEGEL-Informationen will der Sender im Winter eine deutsche Version der dänischen Heiratsshow "Married at First Sight" ausstrahlen, eine radikale Variante klassischer Kuppelshows. Darin werden acht Singles, die bisher keinen Partner fürs Leben gefunden haben, mit wildfremden Menschen verheiratet. Die Heiratswilligen lernen sich erst vorm Altar kennen, Sat.1 begleitet die Paare danach über Wochen mit der Kamera.

Für die Blind-Date-Hochzeit hatten sich über 200 Kandidaten beworben. Vier Experten, darunter ein Pastor und eine Paartherapeutin, suchten unter ihnen vier Paare aus. Nach einem noch nicht festgelegten Zeitraum dürfen diese entscheiden, ob sie zusammenbleiben oder ob sie sich trennen. Die Scheidung kann nach deutschem Recht allerdings frühestens nach einem Jahr erfolgen. In Dänemark war das Reality-Format ein Quotenhit - alle Paare haben sich dort nach der arrangierten Hochzeit allerdings wieder getrennt.

ProSiebenSat.1 sicherte sich vergangenes Jahr die Rechte, produziert wird die Show von der Konzerntochter Red Seven Entertainment. Gedreht wird bereits: Die vier Pärchen haben schon geheiratet und befinden sich in den Flitterwochen.



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