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09. November 2011, 12:17 Uhr

"Stromberg"-Quote

Guter Start für die Glatze des Grauens

Der Chef hat immer recht: Jetzt fährt der Büro-Tyrann "Stromberg" mit seiner superkomischen Selbstherrlichkeit sogar Top-Quoten ein. Die fünfte Staffel der Comedy lief bei jungen ProSieben-Zuschauern überdurchschnittlich gut.

Hamburg/Berlin - Klobrillen-Bart und Halbglatze: Das klingt nicht gerade nach einem Helden für junge Menschen. Und doch legte die fünfte Staffel der Office-Comedy "Stromberg" um den von Christoph Maria Herbst gespielten Tyrannen-Chef einen exzellenten Start in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hin. Der Marktanteil lag in diesem Segment bei 16 Prozent, einem überdurchschnittlichen Wert für den Sender ProSieben. Der Gesamtmarktteil lag bei 8,6 Prozent, das entspricht 2,06 Millionen Zuschauern.

Die guten Zahlen sind auch Resultat einer klugen Programmierung: So lief "Stromberg" am Dienstag nach den ProSieben-Comedy-Hits "Die Simpsons" und "Two and a Half Men", von denen jeweils Doppelfolgen gezeigt wurden. Die quotenstärkste war "Two and a Half Men" um 21.40 Uhr, die insgesamt 2,27 Millionen (7,0 Prozent) Zuschauer einschalteten.

Für die "Stromberg"-Macher ist der Quotenerfolg eine große Sache. Ihre vielfach gelobte und preisgekrönte Serie lief zuvor streckenweise nur passabel. Der Zuspruch könnte auch das Projekt vorantreiben, die Comedy endlich ins Kino zu bringen. Bislang scheitern diese Pläne an der Finanzierung.

cbu/dpa

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