Abendnachrichten Sprecherin der Schweizer "Tagesschau" kollabiert in der Sendung

Die Sprecherin der Schweizer "Tagesschau" ist während der abendlichen Hauptausgabe zusammengebrochen. Die Sendung musste beendet werden. Später klärte sich der Fall bei Twitter auf.

"Tagesschau"-Sprecherin Cornelia Boesch: "Nun geht es ihr wieder besser"
SRF /Oscar Alessio

"Tagesschau"-Sprecherin Cornelia Boesch: "Nun geht es ihr wieder besser"


Zürich - Die Hauptausgabe der Schweizer "Tagesschau" hat am Sonntagabend ein abruptes Ende gefunden. Während einer Live-Schalte nach Griechenland wurde der Sprecherin Cornelia Boesch plötzlich schwarz vor Augen, wie der Sender SRF via Twitter mitteilte. Als Auslandskorrespondent Werner van Gent seinen Aufsager beendet hatte, verharrte das Bild mehrere Sekunden lang auf seinem Gesicht. Dann schwenkte die Kamera zurück ins Studio.

Doch da war nicht mehr Sprecherin Boesch zu sehen, sondern der Sportmoderator Sascha Rufer. Dieser war sich offenbar zunächst nicht sicher, ob er nun die Sendung stellvertretend für seine Kollegin zu Ende moderieren sollte. Nach wenigen Sekunden bekam er dann aus der Regie die Anweisung, nur noch die Sportmeldungen zu verlesen. Das tat Rufer - und sagte dann nach Angaben des Newsportals "Watson": "Cornelia Boesch, unsere Moderatorin, ist leider krank geworden, deshalb beenden wir die Tagesschau an dieser Stelle. Wir bitten um Verständnis."

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Die Geschichte machte schnell im Internet die Runde, etliche sorgten sich um die Gesundheit von Boesch. Doch kurz darauf gab der Sender via Twitter Entwarnung: "Nun geht es ihr wieder besser." Auch die Sprecherin selbst meldete sich bei dem Kurznachrichtendienst zu Wort und erklärte die Situation: "Das bisschen Fieber steck' ich weg, dachte ich. Doch dann wurde es plötzlich dunkel..."

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Einen ähnlichen Vorfall hatte es vor knapp zwei Jahren schon einmal in Deutschland gegeben. Damals musste die 8-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" abgesagt werden, weil eine für den Sendeablauf unverzichtbare Mitarbeiterin kurz vor der Sendung kollabiert war.

jbe

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