Krimi-Vote Wie fanden Sie den Schweizer "Tatort"?

Ein echtes Orchester, eine gelungene Geschichtsstunde - und virtuose Kamerakunst: "Die Musik stirbt zuletzt" war großes "Tatort"-Kino. Wie ist Ihre Meinung?

ARD

"Keine Angst, es gibt ein Fernsehgebot, dass man einem sterbenden Menschen nicht zusehen darf." So sprach eine der Figuren dieses "Tatort" sarkastisch in die Kamera - um dann doch am Ende elendig zu verrecken. Aber in dieser Schweizer Episode war sowieso einiges anders, als man es von der Reihe gewohnt ist.

Regisseur und Autor Dani Levy hatte vor fünf Jahren schon mal einen ziemlich irren Fasnacht-"Tatort" für das Schweizer Fernsehen in Szene gesetzt. Sein neues Krimiwerk drehte er in einer einzigen langen Einstellung, was für eine enorme erzählerische Dynamik sorgte. Hauptattraktionen waren hier die Kamera und die Musik.

Bei einem Konzert des Jewish Chamber Orchestra aus Buenos Aires in Gedenken an ermordete jüdische Komponisten wurde ein Klarinettist vergiftet, der über die Vergangenheit eines reichen Schweizers auspacken wollte. Dieser hatte offenbar während des Zweiten Weltkriegs am Leid jüdischer Flüchtlinge verdient, indem er als sogenannter Intermediär gegen stattliche Honorare deren Flucht organisierte.

Die Kommissare ermittelten während der Live-Darbietung zu einem schier unendlichen Kameraflug zwischen Konzertbühne und Backstagebereich. Dass der inszenatorische Kraftakt so überzeugend rüberkam war auch der Tatsache zu verdanken, dass das fiktive argentinische Jewish Chamber Orchestra von Mitgliedern des realen Jewish Chamber Orchestra Munich dargestellt wurde.

Wir schrieben: "Großes Tatort-Kino und gaben 9 von 10 Punkten". Wie würden Sie den Schweizer "Tatort" bewerten?

cbu

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insgesamt 61 Beiträge
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Seite 1
olav_olavson 06.08.2018
1.
Meine Meinung: Eine Verschwendung der Zwangsgebühr, einzig hilfreich zur Erhöhung der Klickzahlen privater Internetseiten.
mlehn 06.08.2018
2. Beim Tatort liegt SPON zuverlässig daneben
Wird ein Tatort verrissen, dann sollte man ihn anschauen. Und umgekehrt ...
spon_1980133 06.08.2018
3. immer die selbe Leier ...
Zitat von olav_olavsonMeine Meinung: Eine Verschwendung der Zwangsgebühr, einzig hilfreich zur Erhöhung der Klickzahlen privater Internetseiten.
Ich kann das allseits beliebte Totschlagargument “Zwangsgebühren” nicht mehr hören. Für Ihren täglichen Obolus von gerade mal 60 Cent erhalten Sie mehrere tagesaktuelle Nachrichten, etliche Spielfilme, Dokumentationen, Interviews, Kindersendungen, Shows, Ratespiele, eine Opernaufführung, und und und. Das alles auf mehr als 10 Sendern. Was kostet im Vergleich eine Tageszeitung?
BettyB. 06.08.2018
4. Interressante Geschichten
Doch leider wegen der Kameraführung schlecht umgesetzte.
beathovenr66 06.08.2018
5. Lächerlich...
Man/Frau hat sich bemüht. Leider war der Zwang unbedingt "mal was Anderes" zu machen überdeutlich zu spüren. Bessere Schauspieler, keine Ausnahmen, hätten dem Ganzen sicher gut getan. Der TATORT verkommt mehr und mehr zu einer Experimentenkulisse. Ein positiver Aspekt: Besser als die Til Schweiger Tatorte war dieser schon, aber das ist ja auch nicht schwer, kein bedeutendes Kriterium.
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