Krimi-Vote Wie fanden Sie den Münster-"Tatort"?

Gagparade zwischen Seziertisch und Streichelzoo: Der Münster-"Tatort" setzte bei seinem Tierpark-Krimi auf nahe liegende Witze. Oder sind Sie anderer Meinung?

WDR/ Thomas Kost

Am Ende wurde Sandy doch noch gerettet. Der Pinguin, mit dem Kommissar Thiel im Münster -"Tatort" eine innige Beziehung aufgebaut hatte, konnte gerade noch dem Schlachtermesser entkommen. Anderen Tieren erging es schlechter. Der Medienmogul, der den finanziell klammen Zoo in Münster unterstützt, ließ sich immer wieder exotische Tiere von Gourmetkochs kredenzen.

Ausgerechnet Professor Boerne versuchte bei dem Sender des Privatfernsehbonzen mit dem ausgeprägten Geschmacksnerven und der beschränkten Moral eine Gourmet-Kochshow unterzubringen und bereitete mit dem Sezierbesteck extravagante Köstlichkeiten vor.

Hummer im Leichenfach, Filet von der Robbe, Zärtlichkeiten mit Pinguinen, der "Tatort" am Sonntag ließ keinen Gag zwischen Seziertisch und Streichelzoo aus. "Besoffen von der eigenen Witzigkeit, aber kein Mut zur Selbstironie" - so urteilen wir in unserer "Fadenkreuz" -Rezension und vergeben 5 von 10 Punkten. Was ist Ihre Meinung?

cbu



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