Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

ARD-Sonntagskrimi: Der neue Falke-"Tatort" im Schnellcheck

Von

Terror-"Tatort" mit Wotan Wilke Möhring: Digga im Dschihad Fotos
NDR/ Marion von der Mehden

Mein Kumpel, der Dschihadist: Im neuen "Tatort" mit Wotan Wilke Möhring sehen wir einen nach Deutschland zurückgekehrten IS-Kämpfer aus der Nahperspektive. Gewagt. Und gelungen.

Das Szenario:

Der Dschihad kommt nach Deutschland. Ein junger Kämpfer des sogenannten IS kehrt aus Syrien über den Flughafen Hannover nach Braunschweig zurück - und führt mit dem gleichaltrigen Schleuser einen Dialog über die Ungerechtigkeit der Welt, über die Verbrechen des Westens - und über deutsche Mädchen. Kommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) und seine neue Kollegin Julia Grosz (Franziska Weisz) stellen derweil am Flughafen Nachforschungen an.

Die härteste Szene:

Eine Hannoveraner Villa mit Swimmingpool. Im Wasser planscht ein junges Paar. Plötzlich knallt eine Leiche aus der Luft ins Becken - ein Mordopfer, das im Laderaum eines Flugzeugs versteckt war.

Der gesellschaftspolitische Auftrag:

Hier wird gezeigt, dass deutsche Dschihadisten dem deutschen Alltag entstammen. Deshalb kommt der Krimi streckenweise wie ein Jugenddrama mit Jugendsprech daher. Geht in Ordnung, Digga.

Der beste Spruch:

"Derber Schlag!" Kommissar Falke spielt bei einem "Realtest" am Flughafen Hannover einen Terroristen und wird von seiner neuen Kollegin Julia Grosz verprügelt. Liebe auf den ersten Hieb.

Der Plausibiltätsfaktor:

Recht hoch. Obwohl einige Szene aberwitzig auf Effekt gebürstet wurden, sind Plot und Personen in sich stimmig. Nur das Finale wirkt in seiner Wendung konstruiert.

Die Bewertung:

8 von 10 Punkten. Falke hält das hohe Niveau der letzten Folge - und findet eine gute neue Ko-Ermittlerin. Hat Zukunft.

Und wenn ich mehr über diesen "Tatort" wissen will?

Dann lesen Sie bitte hier weiter!

"Tatort: Zorn Gottes", Sonntag, 20.15 Uhr, ARD

Brix und Janneke in Frankfurt

Wie sind die denn drauf? So ausgeglichen wie Paul Brix (Wolfram Koch, l.) und Anna Janneke (Margarita Broich, r.) geht sonst niemand in Fernsehkrimideutschland zur Arbeit. Gute Laune als Alleinstellungsmerkmal, ein interessanter Dreh. Statt Reibung die geballte Aufmerksamkeit für den jeweiligen Fall. Brix war früher bei der Sitte, Janneke hat zuvor als Psychologin gearbeitet: Eine gute Ergänzung, um in die harten, kranken und doch oft auch heiter verdrehten Fälle des hessischen "Tatorts" hinabzusteigen. Auch nicht schlecht: der Gewitter-Chef (Roeland Wiesnekker), der auf den schönen Namen Riefenstahl hört, hehe. Zwei Folgen im Jahr.

Dorn und Lessing in Weimar

Ist das noch ein Krimi? Nora Tschirner als Kommissarin Dorn und Christian Ulmen als Kollege Lessing lassen mit lässiger Eleganz die üblichen "Tatort"-Ermittlerstanzen ins Leere laufen - und das ausgerechnet im Einflussgebiet des MDR, wo man sich früher schwer tat mit Humor und Subversion. Nach der anfänglich schleppenden Programmierung als Event-"Tatort" werden die Dorn und Lessing zukünftig zweimal im Jahr zu sehen sein.

Tschiller in Hamburg

Wer ist der Größte im "Tatort"-Land? Til Schweiger schielt mit seinem Kommissar Nick Tschiller und seinen Actionblockbusterkrimis ganz eindeutig auf diese Spitzenposition. Beim letzten Doppel-"Tatort" nach dem Jahreswechsel holte man sogar Schlagerstar Helene Fischer ins Boot, um neue Quotenrekorde aufzustellen. Haute aber nicht hin, der Zweiteiler kam beim Publikum schlecht an. Da konnte selbst Schweiger mit Panzerfaust nicht viel anrichten, und auch der begnadete Sidekick und heimliche Hamburg-"Tatort"-Star Fahri Yardim als Kommissar Yalcin Gümer hielt die Zuschauer nicht. Die Publikumslieblinge Axel Prahl und Jan Josef Liefers und deren Zuschauerzahlen sind für Schweiger weiter entfernt denn je. Auch der im Februar gestartete Kino-"Tatort" war keine Publikumsbombe.

Rubin und Karow in Berlin

Er ein Schwein, sie eine Schlampe: Im Gegensatz zu den einstigen sonnigen Haupstadt-Cops Ritter und Stark sind "Tatort"-Nachfolger Mark Waschke als Robert Karow und Meret Becker als Nina Rubin mit extrem schwarzen Strich gezeichnet. Während Karow in der ersten Episode krumme Geschäfte mit der Drogenmafia laufen hat, vergnügt sich Rubin bei SM-Spielchen in den Hinterhöfen von Kreuzberger Hipster-Bars. Neben krassen Charakterzeichnungen gibt es im radikal modernisierten Berliner "Tatort" vor allem stimmige Hauptstadtimpressionen. Zwei Folgen pro Jahr.

Murot in Hessen

Keine Angst vor dem Pianisten! Ob am Klavier oder am Maschinengewehr - Ulrich Tukur als Kommissar Murot ist fast immer eine Sensation. Fast immer: Die Nummer mit den Gauklern in der Zirkus-Folge "Schwindelfrei" von 2013 war wirklich übel, dafür war die Tarantino-meets-Truffaut-Folge "Im Schmerz geboren" 2014 ein absolutes Meistwerk der Reihe. Eine angenehme Abwechslung ist es, dabei zuzuschauen, wie sich Ulrich - Hoppla, jetzt komm ich - Tukur als LKA-Mann Felix Murot durch die Handlung singt, tanzt und musiziert. Oder eben auch mal mit der Schnellfeuerwaffe für Ordnung sorgt. Nach der letzten Folge, in der der reale Schauspieler Tukur auf den fiktiven Murot traf, gab es reichlich erzürnte Anrufe beim HR. Doch der verspricht: Es wird experimentell bleiben, ein weiterer Tukur-"Tatort" ist in Planung.

Falke in Norddeutschland

Für immer Punk: Wotan Wilke Möhring als Kommissar Falke hört linksradikalen Hardcore, ist immer nur in Absteigen zu sehen und trägt zum Schlafen wie zum Ermitteln ein fadenscheiniges Ramones-Shirt. Erst war er in Hamburg unterwegs, dann musste er Til Schweiger die Stadt überlassen und zog ins norddeutsche Umland ab. Als Bundespolizist kümmert er sich um extrem aktuellen Problemstoff: Schleuserkriminalität und Flüchtlingselend. Zwischendurch gab es ein paar schlechte Folgen, aber zuletzt lieferte Möhring aus Salzgitter den besten "Tatort" zum Thema Flüchtlinge überhaupt. Nach dem Ausstieg von Petra Schmidt-Schaller übernimmt jetzt Franziska Weisz die Rolle der Co-Ermittlerin. Trotz schwieriger Zeiten eines der interessantesten TV-Reviere.

Boerne und Thiel in Münster

Der Prof und der Proll: Seit 2002 ermitteln Jan Josef Liefers als Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne und Axel Prahl als Frank Thiel zwischen Keksdynastien, Kartoffelkönigen und Spargelkaisern. Der eine Snob und eng verbandelt mit der Münsteraner Honoratiorenschaft, der andere St.-Pauli-Fan und Outsider. Eine Kombination, mit der anfangs gekonnt grotesker Humor in den "Tatort" geschmuggelt wurde, der erschöpfte sich in den letzten Jahren aber in Gag-Kanonaden. Zwei Fälle im Jahr, fast immer von neuen Quotenrekorden flankiert. Bitte böser werden!

Voss und Ringelhahn in Franken

Die Fremden: Felix Voss ist ein verirrtes und verschlossenes Nordlicht mit Vorliebe für Techno-Exzesse, Paula Ringelhahn machte noch zu Mauerzeiten aus dem Osten rüber, weil sie an Freiheit und Demokratie glaubte. Jetzt ermitteln die beiden Kommissare, die überhaupt nicht zueinanderpassen, in einer Gegend, in der sie zudem noch deplatziert wirken. Eine reizvolle Grundsituation. Einmal jährlich gehen Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel als ungleiches Paar im Hinterland von Unter-, Mittel- und Oberfranken auftreten. Hinrichs hatte zuvor schon in einer BR-Episode als Ermittler-Kauz Gisbert für Furore und verliebtes Publikum gesorgt.

Faber, Bönisch, Dalay und Kossik in Dortmund

Die Kranken: Jörg Hartmann schluckt als Peter Faber reichlich Pillen und schlägt Toiletten kaputt. Anna Schudt als Kollegin Martina Bönisch steigt mehr zum Frustabbau als zum Lustgewinn mit Callboys und Staubsaugervertretern ins Bett. Aylin Tezel als Nora Dalay und Stefan Konarske als Daniel Kossik haben schon gemeinsam auf Streife und im Bett zusammen geschwitzt - würden aber niemals das L-Wort benutzen. Zwei Folgen im Jahr. Eines der wenigen TV-Reviere mit stringenter Figurenentwicklung. Beim Start 2012 ein bisschen gewollt, jetzt die Elite des deutschen Fernsehkrimis.

Eisner und Fellner in Wien

Der doppelte Espresso: Seit 1999 ermittelt Harald Krassnitzer als Major Moritz Eisner mürrisch, praktisch, gut. An die 5000 Tassen Mokka und andere starke koffeinhaltige Getränke hat er seitdem in sich hineingeschüttet. Seit 2011 wird er von Adele Neuhauser als Bibi Fellner unterstützt, einer (meistens) trockenen Alkoholikerin mit Hang zur Halbwelt am Prater. Wien, düster und kalt wie ein kleiner abgestandener Schwarzer. Zwei Einsätze im Jahr, immer tuts weh, selten enttäuschts. 2014 gab es den Grimme-Preis.

Batic und Leitmayr in München

Die ewigen Junggesellen: Seit 1991 sind Miroslav Nemec als Kommissar Ivo Batic und Udo Wachtveitl als Franz Leitmayr im Einsatz. Früher gab es die eine oder andere mit den Fällen verbundene Affäre, heute sind sich die beiden Burschen offensichtlich selbst genug. Sehr zärtlich und verschworen untereinander, gegen den Rest der Welt wird trocken ausgeteilt. Drei Fälle im Jahr, auch nach weit über 20 Jahren besitzen die beiden eine hohe Treffsicherheit. Haben vor nicht langer Zeit eine junge Profilerin und einen Ermittlerbubi an die Seite gestellt bekommen. Auch wenn die Darsteller Nemec und Wachtveitl über immer schwierigere Drehbedingungen klagen: Für uns könnte es noch 10 Jahre so weitergehen.

Borowski in Kiel

Der Weltenwandler: Als Klaus Borowski ist Axel Milberg am besten, wenn er in Parallelkosmen von Psychopathen hinabsteigt - vielleicht weil Borowski selber nah am Wahnsinn gebaut ist. Seit 2003 dabei, stand bis 2009 sinnigerweise unter der Beobachtung einer Polizeipsychologin; 2011 übernahm Sarah Brandt (Sibel Kekilli), die bislang allerdings noch mit der Betreuung überfordert scheint. Zwei bis drei Fälle im Jahr. War früher beim Publikum recht unbeliebt, hat mit spektakulären Folgen wie der über Crystal Meth aber in der Zwischenzeit kräftig zugelegt. Der vielleicht klügste Ermittler im "Tatort"-Land.

Ballauf und Schenk in Köln

Das Ehepaar: Klaus J. Behrendt als Max Ballauf und Dietmar Bär als Freddy Schenk standen lange für den guten alten Soziokrimi - kein Thema, das von den beiden nicht warmherzig wegermittelt und wegerklärt wurde. Schenk hat zu Hause eine Frau, die man noch nie gesehen hat. Aber mal ehrlich: Was kann die schon gegen seine große Liebe Ballauf ausrichten? Seit 1997 dabei, drei bis vier Fälle im Jahr. Nachdem Anfang 2014 Assistentin Franziska grausam aus dem TV-Revier gemordet wurde, geht es bei den Kölnern düsterer und unversöhnlicher zu. Steht den beiden "Tatort"-Oldies eigentlich ganz gut.

Blum und Perlmann in Konstanz

Mutter Courage und der Schnösel: Seit 2004 geben Eva Mattes als Klara Blum im Fairtrade-Look und Sebastian Bezzel als Kai Perlmann im gut sitzenden Anzug das Gespann der Gegensätze. Sie guckt traurig bis empört, er gelangweilt bis genervt. Zwei bis drei Fälle im Jahr, waren am Anfang ziemlich gut, heute scheinen beide oft nur noch den Feierabend herbeizusehnen. Den bekommen sie bald: 2016 wird das Bodensee-Revier abgewickelt.

Odenthal und Kopper in Ludwigshafen

Die WG-Stoffel: Früher war Ludwigshafen das Labor des "Tatorts". Hier gab es die schönsten amourösen Eskapaden und die verwegensten Storys - samt Ausflug ins All. Ulrike Folkerts als Lena Odenthal ist seit 1989 im Einsatz, Andreas Hoppe als Mario Kopper stieß 1996 dazu. Die offen lesbische Schauspielerin Folkerts durfte ihre Odenthal leider keine langlebige lesbische Liebe erleben lassen. Kämpft sehr mit sich, nach vielen öden Episoden kommt langsam wieder Bewegung in Personenführung.

Lindholm in Hannover und Umgebung

Die Frau von heute: Seit 2002 ist Maria Furtwängler in der Rolle der Charlotte Lindholm in Niedersachsen unterwegs und wurde in den letzten Jahren zum Inbegriff der modernen weiblichen Ermittlerin. WG-erfahren, hochschwanger während brisanter Ermittlungen, später brachte sie Kind und Karriere gut zusammen. Lindholm ist die personifizierte Selbstoptimierung, im Herzen konservativ, aber offen für Experimente. Kurz: die Ursula von der Leyen des "Tatorts". Früher zwei bis drei Episoden im Jahr, jetzt nur noch eine. Nicht immer großartig, niemals langweilig.

Flückiger in Luzern

Der Leisetreter: Nachdem Stefan Gubser als Reto Flückiger bereits einige Male als Gast bei Kollegin Klara Blum in Konstanz ermittelt hatte, bekam er 2011 ein eigenes Revier in Luzern. Bringt eine leise Note in den zur Hysterie neigenden "Tatort". In der desaströsen ersten Folge stand ihm noch Sofia Milos als Abby Lanning zur Seite, dann übernahm Delia Mayer als Liz Ritschard die weibliche Sidekick-Rolle. Sie spielt die erste offen lesbische Ermittlerin im "Tatort"-Verbund. Zwei Folgen im Jahr, sorgen oft für unaufgeregte Kontrapunkte.

Lürsen und Stedefreund in Bremen

Die ewigen Spontis: Sabine Postel als Inga Lürsen und Oliver Mommsen als Nils Stedefreund liefern sich ein schönes Wechselspiel. Wenn der Jungspund es zu wild treibt, setzt sie ihr strenges Gesicht auf, wenn die Chefin allzu viel Spaß hat, macht er den Miesepeter. Schnoddrig lösen die beiden auf diese Weise politisch aufgeladene Fälle. Links, launig, manchmal ein wenig zu laut. Sie ist seit 1997 dabei, er seit 2001. Zwei bis drei Fälle im Jahr.

Lannert und Bootz in Stuttgart

Die Geschundenen: Richy Müller als Thorsten Lannert und Felix Klare als Sebastian Bootz sind prima Kerle. Der eine mit tragischer Undercover-Ermittler-Vergangenheit, der andere als ehrenhaft gescheiterter Ehemann. Sie liefern gute, korrekte Ermittlerarbeit – der manchmal aber die gute, korrekte Inszenierung fehlt. Seit 2008 im Einsatz, zwei bis drei Folgen im Jahr, da geht noch was.

Stellbrink und Marx in Saarbrücken

Der Zarte und die Harte: Seit 2013 ermitteln Devid Striesow als Jens Stellbrink und Elisabeth Brück als Lisa Marx in Saarbrücken. Er ist ein kiffender Gefühlsmensch, sie eine rabiate Analysemaschine. Man mag es in Saarbrücken in Sachen Charakterzeichnung eben gerne ein bisschen schlichter. Startete als Comedy-Krimi, wird jetzt langsam ernster. Zwei Folgen im Jahr, immer noch die große Baustelle der "Tatort"-Reviere.

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 26 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Ermittler-Teams im Überblick
cornelius_hh 20.03.2016
Wo bleibt denn das neue Ermittler-Team aus Dresden im Überblick?
2.
fleischzerleger 20.03.2016
Zitat von cornelius_hhWo bleibt denn das neue Ermittler-Team aus Dresden im Überblick?
Das kann dauern, bisher haben es die Mitarbeiter ja noch nicht mal geschafft, beim Polizeiruf die entsprechenden Schauspieler zu zeigen, sondern immer die Bilder vom Tatort verlinkt.
3. Warum...
cafe-wien 20.03.2016
... wird jeden Sonntag, zwei, drei Stunden vor Beginn des "Tatorts" hier noch ein sogenannter "Schnellcheck" eingestellt, obwohl es bereits eine Besprechung des aktuellen "Tatorts" durch den selben Kritiker, Herrn Buß, seit Freitag gibt? Dann bezieht sich dieser sogenannte "Schnellcheck" auch noch teilweise wortwörtlich auf die Kritik vom Freitag. Muss das Salär des Kritikers durch eine solche Redundanz gerechtfertigt werden? Wie bei den Öffentlich-Rechtlichen? Dieser "Schnellcheck" ist sowas von überflüssig - und allmählich ärgerlich! Dann die allsonntägliche Frage: Welchen Film hat Herr Buß gesehen? Hat er überhaupt einen gesehen? Den Tatort, den er bespricht, offenbar wieder einmal nicht. Im letztsonntäglichen Tatort sieht er nicht, wer was zu wem sagt. In diesem Tatort spricht er davon, dass Falkes neue Kollegin diesen "verprügelt". Verprügeln sieht nicht nur in meiner Vorstellung anders aus, Herr Buß. Das, was die neue Kollegin getan hat, ist, den Protagonisten durch einen gezielten Schlag zu stoppen. Ein einziger Schlag. Hat nichts mit "verprügeln" zu tun, Herr Buß. Was soll solch eine Fehlleitung des Lesers?! Ich persönlich mag keine Tatorte mehr, in denen mehrheitlich arabische Namen, ebenso aussehende Figuren und das behandelte Thema vorkommen. Und wie mir geht es einer riesiegen Zahl an Zwangsgebührenabdrückern. Ich schalte jetzt, 20:45 Uhr, um aufs ZDF.
4. also
der_ausserirdische 20.03.2016
mindestens (bis jetzt) 2 Szenen hab ich schonmal irgendwo gesehen. Also der Swimmingpool (hatte auch was mit einem Flugzeug zu tun) und die Fesselung mit dem Fahrradschloss kommen mir bekannt vor. Wo war das nur... Mal sehen, was noch so kommt.
5.
adubil 20.03.2016
Ohne den Totart gesehen zu haben würde ich beim Swimmingpool stark auf 'Breaking Bad' tippen. Beim Fahrradschloss egtl. auch...
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH





Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: