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Krimi-Vote

Wie fanden Sie den Kartoffel-"Tatort"?

Neu im Sortiment Ihres Gemüsehändlers: die "Robuste Roswita". Der Weimar-"Tatort" führte mit viel Wortwitz eine neue Kartoffelart ein. Hat Ihnen der Knollen-Krimi auch so gut gefallen?

Montag, 27.08.2018   04:18 Uhr

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Kartoffelnamen sind eine schwierige Sache. Nicht immer erscheinen sie schmückend für die Knolle, die damit verkauft werden soll. Zur "Schwarzblauen aus dem Frankenwald", zu "Lady Rosetta" und "La Ratte" kommt jetzt noch die "Robuste Roswita" aus dem Thüringischen dazu. So nannte der ermordete Kartoffelkönig im "Tatort" aus Weimar vor seinem Ableben eine widerstandsfähige Kartoffelart zu Ehren seiner Ehefrau.

Die Ermittlungen boten Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) reichlich Gelegenheit, Kartoffelanalogien auszubreiten. In Sachen trocken vorgetragener Wortwitz sind Ulmen und Tschirner immer noch unschlagbar. Das ist zumindest auch bei Tschirner ab nächste Woche noch mal zu studieren, wenn sie in der für TNT Serie produzierten Krimigroteske "Arthurs Gesetz" eine kaltschnäuzige Sachbearbeiterin in einer Arbeitsagentur spielt. Da agiert sie wortgewalttätig.

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Und so war es eben auch in der grotesk komischen "Tatort"-Schnurre am Sonntag. Wir schrieben in unserer Kritik: "Der Wissenschaftsdiskurs bleibt in diesem Krimi natürlich verkürzt, der Themenkomplex Liebe, Tod, Kartoffel verleitet die Ermittler und die Menschen um sie herum vielmehr zu Exkursen in die Küchenpsychologie und die Küchenpoesie." Wir gaben sieben von zehn Punkten. Wie fanden Sie den "Tatort"?

cbu

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