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Twitter-Kommentare zum Tukur-"Tatort": Wagner in Wiesbaden

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Turkur-"Tatort": Guter oder schlechter Western? Fotos
ARD

Der "Tatort" "Im Schmerz geboren" bot zu den Klängen von Verdi und Wagner Elemente von Shakespeare bis Tarantino, von "Breaking Bad" bis Truffaut, von "Sin City" bis Sergio Leone. Ein Triumph für den Hessischen Rundfunk, auch bei Twitter.

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insgesamt 47 Beiträge
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1. pures sehvergnügen
baiki 12.10.2014
Ich habe schon lange keinen Tatort mehr so genossen - für mich der beste deutsche fernsehfilm überhaupt dieses Jahr. Ohne biedere revierscherze und didaktische mission, dafür mit einer geballten, postmodernen inszenierwut. Die ganzen Zitate und Anleihen - Tarantino, Coens, Lars von Trier, Kubrick - waren ein Heidenspaß, die Schauspieler exzellent. Dickes Lob und weiter so!
2. Der großartigste....
hunter76 12.10.2014
...Tatort, den ich jemals sah. Überragende Darsteller, allen voran Ulrich Tukur und Ulrich Matthes. Klassisches Thema von Liebe, Freundschaft und Rache ästhetisch verpackt und fernab von gängigen Mustern in einem farbenreichen Stilmix in Szene gesetzt. Grosses Kino am Sonntag.
3. Das war kein Tatort ... das war
McNess 12.10.2014
Selbst wenn ich mich noch so sehr anstrenge erinnere ich mich an keinen Tatort, der mich mehr in seinen Bann gezogen hat als der heutige ... bislang war mir Tukur immer etwas zu "esotherisch"- heute habe ich mich angenehm an "Kill Bill" erinnert gefühlt und war begeistert ... das zu toppen dürfte sehr sehr schwer werden.
4. Ach Gottchen....
evamariar 12.10.2014
...ein "Tatort" für Theaterkritiker, der aus jeder Pore sein "wir stehen ja intellektuell weit über dem normalen Durchschnittstatortgucker" atmete. Bißchen sehr viel von dieser klugscheißerischen Arroganz, die einem ja auch manchen Theaterbesuch vergällt. Bei soviel Angestrengtheit helfen dann nicht mal beste Schauspieler. Und vor lauter "was ich auch noch kenne" lagerten sich dann Tarantino, Shakespeare, Thomas Mann und alle sonstigen zu Tode Zitierten blass neben die selbst Til Schweiger schlagenden Leichenmassen. Bloß die göttlich pragmatische Frau Wächter wuchs einem zunehmend ans Herz. Den Rest konnte man getrost vergessen und jenen Festivals überlassen, die sowieso nur von Kritikern besucht werden.
5. politisch korrekt
Mut_zur_Aufrichtigkeit 13.10.2014
Vor kurzem hat sich doch Ulrike Folkerts über ihre Rolle beim tatort beschwert. Sie als Frau müsse immer auf der Seite der Schwächeren sein und immer mitfühlend. Täter sind immer deutsche und dürfen keine Ausländer sein. Opfer hingegen anders herum. Die Realität wird dort verzerrt dargestellt - sagt eine Schauspielerin, die in der Serie mitspielt.
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