"Tatort" Neues Ermittlerduo für Saarbrücken

Das Saarland hat neue Kommissare eingestellt: Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer spielen künftig die Hauptrollen im "Tatort" Saarbrücken.

Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer
Puria Safary; Niklas Vogt

Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer


Im Januar ermittelte Kommissar Stellbrink in seinem letzten Fall - nun gab der Saarländische Rundfunk die "Tatort"-Nachfolger bekannt. Zukünftig wird ein Ermittlerduo die "Tatort"-Fälle im Saarland aufklären: Daniel Sträßer, der zuletzt in der TV-Serie "Charité" zu sehen war, und Vladimir Burlakov ("Deutschland 83") spielen die Kriminalhauptkommissare Adam Schürk und Leo Hölzer.

Die Geschichte des neuen Teams ist recht persönlich angelegt: Die beiden Kommissare haben als Kindheitsfreunde eine gemeinsame Vergangenheit, haben sich allerdings 15 Jahre nicht gesehen. Außerdem soll Schürk und Hölzer ein "dunkles Geheimnis" verbinden, teilte der SR mit. Leo Hölzer stecke zu Beginn in einem Ermittlungsverfahren wegen unterlassener Amtshilfe, Adam Schürk sei der neue Mann, der für Hölzers alten Partner einspringt, weil dieser partout nicht mehr mit ihm arbeiten wollte.

"Mein letzter Job in Saarbrücken bestand darin, im Biergarten Merguez zu grillen und Zwickel zu zapfen", sagte der gebürtige Saarländer Daniel Sträßer zu seiner neuen Rolle. Jetzt als TV-Kommissar zurückzukehren, finde er "wundervoll absurd". Eine Freundin aus Wien habe auf seine neue Rolle folgendermaßen reagiert: "Krass, Daniel, wenn du stirbst, gibt's ne SPIEGEL-ONLINE-Push-Mitteilung".

Mit zum neuen Team gehören auch Brigitte Urhausen als Hauptkommissarin Esther Baumann ("Bad Banks"), Ines Marie Westernströer als Hauptkommissarin Pia Heinrich sowie Anna Böttcher als Rechtsmedizinerin Dr. Henny Wenzel.

Noch im März sollen die Dreharbeiten für einen"Tatort" mit den neuen Ermittlern nach einem Drehbuch von Hendrik Hölzemann beginnen, aus dessen Feder auch schon ein Tatort mit Vorgänger Stellbrink stammte. Im ersten Fall soll es um eine verfeindete saarländische Familie gehen, "in der jeder jeden gehasst hat und ein Brudermord im Bereich des Möglichen liegt", verriet die Produktionsfirma.



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