Hamburg - Erst in der vergangenen Woche hatte Maria Furtwängler mit ihrem "Tatort" einen persönlichen Quotenrekord aufgestellt, nun hat sie mit dem zweiten Teil ihres Rotlicht-Dramas noch einen drauf gesetzt. 11,02 Millionen Menschen sahen Sonntagabend in der ARD die Episode "Das goldene Band". Der Film erreichte damit einen Marktanteil von 29,9 Prozent.
Die Fortsetzung von "Wegwerfmädchen" konnte noch mehr Zuschauer vor den Fernseher locken als der erste Teil. Die vorige Folge war mit 10,7 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 28 Prozent dem NDR zufolge der bis dahin erfolgreichste "Tatort" mit Lindholm. "Das goldene Band" brach diesen Rekord nun, obwohl der Einstieg in diesen Film für Zuschauer, die den ersten Teil nicht eingeschaltet hatten, nicht gerade einfach war. Die "Tatort"-Macher verzichteten auf einen ausführlichen Rückblick zu Beginn des Films, der die Geschehnisse der ersten Teils genauer erklärt hätte.
Der NDR-"Tatort" profitierte offenbar auch vom schwachen Konkurrenzprogramm. In der vergangenen Woche hatte noch RTL mit seinem Jahresrückblick dagegen gehalten. Die Show von Günther Jauch schalteten damals fünf Millionen Zuschauer ein.
An diesem Sonntag machte Jauch dem "Tatort" keine Konkurrenz. Im Gegenteil: In seiner ARD-Talkshow im Anschluss an den Krimi widmete er sich ebenfalls dem Thema Rotlichtmilieu. Viele Zuschauer blieben daher nach dem "Tatort" der ARD treu und verfolgten die Diskussion bei Jauch. Dessen Sendung fuhr mit 6,27 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 20,9 Prozent ebenfalls ein neues Rekordergebnis ein.
syd/dpa
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