Krimi-Vote Wie fanden Sie den Roboter-"Tatort"?

Ballett mit Robotern, Gefahr durch Wildschweine: Der Berliner "Tatort" war ein stark choreografierter Krimi über Tier, Maschine und Mensch. Oder sind Sie anderer Meinung?

rbb/ Conny Klein

Am Ende sah das Publikum eine Rückblende, in der die Mörderin einem Coffeeshop-Roboter den Bewegungsablauf beibrachte, durch den ihr Ehemann zu Tode kam. Die Szene mutet wie eine Art Techno-Ballett an, die fragile Musik wurde vom Hamburger Elektronik-Komponisten Nils Frahm beigesteuert.

Eine zauberhaft choreografierte und Melancholie verstrahlende Großstadtimpression, die deutlich machte: Der schlimmste Feind des Menschen ist nicht die Maschine, sondern der Mensch, der sie programmiert.

Dieser ungewöhnliche Sonntagskrimi zeigte Wildschweine, die durch die Innenstadt marodieren, und Roboter, die Kaffee kochen. Wir fanden in unserer Kritik: "Das Kreatürliche und das Artifizielle ergeben in diesem klug gebauten und gefilmten 'Tatort' ein Spannungsfeld, in dem sich dann das doch nur allzu Menschliche auftut." Und gaben 8 von 10 Punkten. Wie viele Punkte geben Sie dem Berliner "Tatort"?



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