Krimi-Vote Wie fanden Sie den Cyber-"Tatort"?

Obacht vor neuen Technologien! Nach dem Krimi um das kluge Computerprogramm Maria folgt im Dezember ein weiterer Digital-Horror aus München. Wie gefiel Ihnen der aktuelle "Tatort"?

BR

Am Ende war es dann doch vor allem ein Familiendrama. Die Ermittler im Münchner "Tatort" sprachen mit rotzigen Digital Natives, versuchten in den Dialog mit einem schnurrenden Chatbot zu treten und ließen sich in die Welt der artifiziellen Intelligenz einführen - Fehlkommunikation inklusive. Doch die Verknüpfungen von Mensch und Maschine waren dann nicht so tiefgreifend wie uns der Krimi suggerieren wollte: Schuldig am Tod der 14-Jährigen war die Mutter, die sich nach der Scheidung vom pubertierenden Kind entfremdet hatte.

In unserer Kritik schrieben wir: "Die tatsächlich stilvolle Optik kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Plot viel weniger komplex ist, als es für das angeblich hochkomplexe Computerprogramm angemessen wäre." Wir gaben 5 von 10 Punkten. Wie würden Sie den "Tatort" bewerten?

Im Dezember beschäftigt sich der Münchner "Tatort" dann in einer weiteren Folge - Titel: "Wir kriegen euch alle" - mit den Risiken der durchdigitalisierten Welt, und das vor weihnachtlichem Hintergrund. Batic und Leitmayr müssen einen Fall untersuchen, bei dem die Eltern eines kleinen Mädchen bestialisch im eigenen, hochgesicherten Einfamilienparadies ermordet wurden. Involviert ist auch eine Smart-Puppe mit ambitionierter Software. Neue digitale Technologien bleiben im München-"Tatort" also eine gefährliche Sache.

cbu



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