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Castingshow-Finale: Jamie-Lee Kriewitz gewinnt "The Voice of Germany"

"The Voice of Germany": Minderjährig, höchst begabt Fotos
DPA

Smudo und Michi Beck haben den Titel verteidigt: Ihre Kandidatin gewinnt das Finale von "The Voice of Germany". Direkt nach der Liveshow muss Jamie-Lee Kriewitz allerdings die Bühne verlassen, Interviews darf sie nicht geben. Grund ist der Jugendschutz.

Die Band Coldplay war da, Hip-Hopper Cro war gekommen, und auch Sängerin Ellie Goulding gab sich in Berlin die Ehre: Sie alle traten beim Finale der TV-Castingsendung "The Voice of Germany" auf. Am Ende der fünften Staffel konnte die 17-jährige Kandidatin Jamie-Lee Kriewitz am lautesten jubeln.

Mit ihr hat erstmals eine minderjährige Musikerin das Finale der Sendung gewonnen. Die Schülerin aus Hannover setzte sich in der ProSieben-Liveshow deutlich gegen ihre drei Kontrahenten durch: 38,29 Prozent der TV-Zuschauer stimmten per Telefon und SMS für sie.

Direkt nach der Sendung musste Kriewitz allerdings die Bühne verlassen und durfte aus Jugendschutzgründen keine Interviews geben. Schon vor Bekanntgabe der Sieger hatte sie gesagt: "Wenn ich gewinne, will ich ganz viel feiern, aber erst mal meine Schule fertig machen, um eine Absicherung zu haben."

Kriewitz war in den vergangenen Wochen vor allem durch ihre Stimme, aber auch durch ihre Outfits aufgefallen: Sie trat stets in bunter und schriller Kleidung im Stile von japanischen Manga-Comics auf. Mit ihrer Single "Ghost" steht sie in den Download-Charts schon weit oben.

Kriewitz war im Team von Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier. Die Rapper konnten damit ihren Titel verteidigen - auch das ein Novum in der Castingshow. "Unsere Aufgabe als Coaches ist es jetzt aufzupassen auf die Kleine", sagten die beiden. "Nachzugucken und nachzufragen, dass da nicht zu viel Unfug mit ihr getrieben wird."

Auf den weiteren Plätzen im Finale landeten Ayke Witt aus Groß Twülpstedt bei Wolfsburg (22,95 Prozent), Tiffany Kemp aus Kaiserslautern (21,88 Prozent) und Isabel Ment aus Berlin (16,89 Prozent).

aar/dpa

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1. 1. Kommentar seit 3h
Knuuth 18.12.2015
Wär mir ohne den SPON Artikel gar nicht aufgefallen...das Medienecho ist ja enorm...!
2.
SirWolfALot 18.12.2015
Um eine Absicherung zu haben? Sie wird ein Album raushauen, das wird in den deutschen Charts in den Top 20 rumdümpeln und dann wird sie wie jeder andere auch, in der Versenkung verschwunden sein.
3. A star is born.
frank_w._abagnale 18.12.2015
Glückwunsch. Eine internationale Karriere ist ihr jetzt sicher. Sie ist seit gestern ein Superstar.
4.
k.hohl 18.12.2015
Und wieder habe ich einem Meilenstein der deutschen Kultur verpasst. Eine Bildungslücke für's Leben.
5. mal schaun
lsdeep2000@aol.com 18.12.2015
wie langlebig dieses castingshowwunder wird! kann sich wahrscheinlich in 12 monaten keiner dran erinnern LOL! aber da ist ja immer die b und c staffel für absturztalente - dschungelcamp, bauer sucht frau, frau sucht ex-talent, deutschland sucht den superabsteiger usw...
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