Schlag den Raab: Jackpot steigt auf Rekordhöhe

Zwei Drittel aller "Schlag den Raab"-Sendungen gewinnt Stefan Raab - und am Samstagabend war mal wieder so eine. Es ging um drei Millionen Euro, die ein Tischler aus Hilden hätte mitnehmen können. Doch im Spiel 13 war es für ihn vorbei. Im Dezember liegen 3,5 Millionen Euro im Jackpot.

Berlin - Bei "Schlag den Raab" wartet in der nächsten Sendung ein Rekordgewinn auf einen Sieger. Mit seinem sechsten Sieg in Folge trieb Gastgeber Stefan Raab den Jackpot am Samstagabend auf 3,5 Millionen Euro, wie ProSieben am Sonntag mitteilte. "Ich habe nichts dagegen, mit vier Millionen Euro ins neue Jahr zu gehen", sagte Raab mit Blick auf die nächste Sendung am 15. Dezember.

In der Nacht zum Sonntag schlug Raab seinen Widersacher Mario aus dem nordrhein-westfälischen Hilden nach Punkten. Damit ging der gelernte Tischler, der im Falle eines Sieges drei Millionen Euro hätte gewinnen können, leer aus. In der nächsten Show werden noch einmal 500.000 Euro draufgelegt.

Beide Kontrahenten hätten in maximal 15 Spielen, in denen es teils um Kraft, teils um Geschicklichkeit und teils um Wissen ging, gegeneinander antreten müssen. Jedoch bei der 13. Aufgabe entschied sich bereits Raabs Sieg, als er im Spiel "Begriffe sortieren" die Oberhand behielt. Da war es kurz vor ein 1 Uhr am frühen Sonntagmorgen nach etwa vierdreiviertel Stunden Show.

Zuletzt hatte vor dreieinhalb Jahren der Student Nino die damalige Rekordsumme von drei Millionen Euro gewonnen. Raab hat nun seit Start der Show 2006 in 37 Ausgaben von "Schlag den Raab" 25-mal seinen Gegner bezwungen. Sieger blieb er den Angaben zufolge auch im Quotenkampf mit 3,32 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 21,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Raab ist an der Produktion der Show der Firma Brainpool in Köln beteiligt. Das Format wurde auch schon ins Ausland verkauft, unter anderem als "Beat the Host" nach Großbritannien, Frankreich, Australien und Schweden.

Am 15. Dezember hat es Raab mit heftiger Konkurrenz zu tun: An dem Abend zeigt RTL das Finale der Show "Das Supertalent", das ZDF überträgt die Gala "Ein Herz für Kinder". Wegen der Konkurrenzsituation hat die ARD ihre Zaubershow "Einfach magisch" vom 15. auf den 17. Dezember verschoben.

ler/dpa/dapd

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1.
straff&locker 18.11.2012
Zitat von sysopZwei Drittel aller "Schlag den Raab"-Sendungen gewinnt Stefan Raab - und am Samstagabend war mal wieder so eine. Es ging um drei Millionen Euro, die ein Tischler aus Hilten hätte mitnehmen können. Doch im Spiel 13 war es für ihn vorbei. Im Dezember liegen 3,5 Millionen Euro im Jackpot. Tischler Mario verliert bei Schlag den Raab - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/tv/tischler-mario-verliert-bei-schlag-den-raab-a-867885.html)
Ja. Toll. Worüber soll man hier diskutieren? Ich finde die Show langweilig.
2. Ich glaube
Ruler 18.11.2012
nicht, dass es bei der Dauerwerbesendung gerecht zugeht. Bei Spielen mit Geräten hat Raab vorher kräftig geübt, bei Schätzfragen gibt die Redaktion die richtige Antwort auf den Monitor. Und bei Raterunden glaube ich das auch. Geht gegen Ende die Quote in den Keller, beendet man das Ganze schnell, bevor die Sendekosten den Ertrag fressen. Kann mich irren, aber so kommt mir das vor. Ich traue dem Metzger und seinen Brainpoolern nicht.
3. optional
Bobby Shaftoe 18.11.2012
"Einfach magisch" und "Ein Herz für Kinder" - das sind natürlich Quoten-Kawenzmänner, an denen sich Stefan Raab die Zähne ausbeißen wird. Und die Quoten-Strategen von ARZDF haben noch einige weitere Asse im Ärmel: - 48 Stunden "Unser Charly"-Marathon - Real Fiction: mit den GEZ-Fahndern auf Gebührenjagd - KIKA-Themenwochenende: die schönsten Weihnachtsmärchen aus dem DEFA-Archiv, digital remastered
4.
muellerthomas 18.11.2012
Zitat von Rulernicht, dass es bei der Dauerwerbesendung gerecht zugeht.
Das gilt dann für jede Sportveranstaltung? ---Zitat--- Geht gegen Ende die Quote in den Keller, beendet man das Ganze schnell, bevor die Sendekosten den Ertrag fressen. ---Zitatende--- Die Kosten dürften sich kaum mit der Sendezeit erhöhen. ---Zitat--- Kann mich irren, aber so kommt mir das vor. Ich traue dem Metzger und seinen Brainpoolern nicht. ---Zitatende--- Dass Raab gelernter Metzger ist, scheint viele zu stören. Seine Eltern betrieben eine Metzgerei und daher hat er parallel zu einem Jurastudium eine Metzgerlehre gemacht. Was ist daran verwerflich?
5.
Petra Raab 18.11.2012
Zitat von Rulernicht, dass es bei der Dauerwerbesendung gerecht zugeht.
Das geht aus einem einzigen Grund nicht, Herr Raab hätte keinen Spaß mehr. Sie können mit Raab viel machen, aber wenn man ihm seinen Spaß nehmen will, dann hört der Spaß auf!
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