Piel-Nachfolge: Tom Buhrow will WDR-Intendant werden

Von Markus Brauck

ARD-"Tagesthemen"-Moderator Tom Buhrow: Einer von drei Kandidaten für den WDR Zur Großansicht
dapd

ARD-"Tagesthemen"-Moderator Tom Buhrow: Einer von drei Kandidaten für den WDR

Wer rückt auf den mächtigsten Posten in der ARD? Die Suche nach einem Nachfolger für die WDR-Intendantin Piel steht nach SPIEGEL-Informationen vor dem Abschluss. Die Findungskommission hat sich auf drei Kandidaten geeinigt, jetzt sollen die Rundfunkräte wählen. Fest steht: Es wird ein Mann.

Es ist ein machtvoller Posten, über den die Rundfunkräte am 29. Mai abstimmen sollen. Denn wer als Nachfolger von Monika Piel Intendant des WDR wird, regiert nicht nur über den größten Sender innerhalb der ARD mit einem Etat von 1,4 Milliarden Euro jährlich - er ist auch der stärkste Mann innerhalb der ARD.

Nach SPIEGEL-Informationen hat sich die Findungskommission des Rundfunkrats nun auf eine Liste von drei Kandidaten geeinigt. Der prominenteste ist "Tagesthemen"-Moderator Thomas Buhrow. Aber wegen seiner fehlenden Management-Erfahrung ist er keineswegs ein sicherer Favorit.

Auch dem jetzigen Intendanten von Radio Bremen, Jan Metzger, werden gute Chancen auf den Posten nachgesagt. Er ist ebenfalls von Haus aus Journalist und hat die Redaktion des "heute journal" geleitet, bevor er nach Bremen ging. In der Öffentlichkeit unbekannt ist der dritte Mann, der zur Wahl steht: Stefan Kürten war lange beim ZDF bevor er zur Europäischen Rundfunkunion (EBU) wechselte.

WDR-Intendantin Piel war überraschend vor Ablauf ihrer Amtszeit aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Bei der Suche nach einem Nachfolger hatte unter anderem "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo abgesagt. Auch der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Thomas Kleist, und ZDF-Chefredakteur Peter Frey waren in der engeren Wahl gewesen.

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insgesamt 26 Beiträge
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1. Das wäre toll
ottomerlin1 14.05.2013
aber hoffentlich gibt es keine Probleme mit Quotenstreitern und Gleichstellungsfanatikern, zumal schon feststeht , dass es ein Mann wird.
2. Tolles Selbstbewusstsein
BettyB. 14.05.2013
Tom der Strahlemann. Keine Managementerfahrung aber Chef werden wollen. Und anschließend um Gebührenerhöhungen feilschen. Auf den Posten gehört ein intellektueller Sanierer. Man würde sich wundern, was man alles mit so viel Geld machen kann...
3. Schade...
Pless1 14.05.2013
Hoffentlich wird es nicht Tom Buhrow. Nicht, das ich etwas gegen den Mann hätte - ganz im Gegenteil. Es wäre schade, so einen guten "Anchor-Man" zu einem reinen Medienmanager zu machen. der gehört weiter vor die Kamera.
4. Ich gebe keinen Titel mehr an
GyrosPita 14.05.2013
Zitat von Pless1Hoffentlich wird es nicht Tom Buhrow. Nicht, das ich etwas gegen den Mann hätte - ganz im Gegenteil. Es wäre schade, so einen guten "Anchor-Man" zu einem reinen Medienmanager zu machen. der gehört weiter vor die Kamera.
Das wäre nicht nur schade, das könnte sich als Katastrophe herausstellen. Nur weil einer fehlerfrei die Nachrichten vorliest heißt das noch lange nicht das der auch die Management-Kompetenz hat die man zur Führung von so einem Schlachtschiff wie es der WDR ist vorzeigen kann.
5. Posten
kdshp 14.05.2013
Zitat von sysopWer rückt auf den mächtigsten Posten in der ARD? Die Suche nach einem Nachfolger für die WDR-Intendantin Piel steht nach SPIEGEL-Informationen vor dem Abschluss. Die Findungskommission hat sich auf drei Kandidaten geeinigt, jetzt sollen die Rundfunkräte wählen. Fest steht: Es wird ein Mann. Tom Buhrow bewirbt sich um WDR-Intendanz - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/tv/tom-buhrow-bewirbt-sich-um-wdr-intendanz-a-899823.html)
DAS "amt" gehört abgeschaft denn auch die ÖR tv anstallten müssen sparen auch ist es nicht mehr zeitgemäß.
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