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Wechsel zur ARD: Thomas Gottschalk vervierfacht sein Jahresgehalt

Von Klaus Boldt und Simon Hage

Der Wechsel vom ZDF zur ARD hat sich für Thomas Gottschalk schon jetzt gelohnt - zumindest finanziell. Der TV-Unterhalter kann nach Informationen des manager magazin mit einem satten Gehaltsplus rechnen. Einbußen muss dagegen Talk-Frau Anne Will hinnehmen.

Entertainer Thomas Gottschalk: Mehr Geld bei der ARD Zur Großansicht
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Entertainer Thomas Gottschalk: Mehr Geld bei der ARD

Hamburg - Thomas Gottschalk hat sich durch seinen Wechsel zur ARD finanziell erheblich verbessert. Nach Informationen des manager magazin erhält der TV-Unterhalter künftig ein Grundgehalt von rund sechs Millionen Euro pro Jahr. Beim ZDF hatte der langjährige Moderator von "Wetten, dass ...?" rund 1,5 Millionen Euro jährlich verdient.

Das zusätzliche Geld muss sich Gottschalk allerdings auch verdienen: Er wird künftig wesentlich häufiger im Fernsehen zu sehen sein als bisher. Beschränkte sich seine Tätigkeit beim ZDF auf sechs bis acht Shows pro Jahr, soll er bei der ARD ab Januar 2012 viermal wöchentlich vor der Tagesschau eine halbstündige "Tagesshow" moderieren. Das ergibt insgesamt etwa 140 Sendungen pro Jahr. Mit der neuen Sendung will die ARD künftig mehr Zuschauer für ihr Vorabendprogramm gewinnen.

Vertreten durch seinen Anwalt lässt Gottschalk allerdings bestreiten, dass er künftig ein Grundgehalt von sechs Millionen Euro im Jahr verdient - und ebenfalls, dass er damit sein Jahresgehalt vervierfacht hat.

Das Geld, das die ARD für Gottschalk ausgibt, muss sie jedenfalls anderswo einsparen - zum Beispiel bei Anne Will. Der neue Zweijahresvertrag der Talkerin, der bis Ende 2013 reicht, garantiert ihr nur noch Jahreseinnahmen von gut sechs Millionen Euro, rund 700.000 Euro weniger als bisher. Anders als bei Gottschalks Honorar muss Will von dem Betrag auch die Produktionskosten bestreiten.

Der Grund für die gesenkten Bezüge: Die Zahl der Anne-Will-Sendungen wird von zuletzt 40 auf nur noch 36 Talkshows pro Jahr begrenzt. Die Moderatorin wird künftig nicht mehr am Sonntagabend, sondern am quotenschwächeren Mittwoch um 22.45 Uhr auf Sendung gehen. Die Erstausstrahlung der neu positionierten Will-Show ist für den 31. August vorgesehen. Wills bisherigen Programmplatz nach dem "Tatort" übernimmt künftig Günther Jauch.

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1. !
Holzhausbau 18.08.2011
Zitat von sysopDer Wechsel vom ZDF zur ARD hat sich für Thomas Gottschalk schon jetzt gelohnt - zumindest finanziell.*Der TV-Unterhalter kann nach Informationen des manager magazin mit einen sattem Gehaltsplus rechnen. Einbußen muss dagegen Talk-Frau Anne Will*hinnehmen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,780984,00.html
Dieser Clown wird wahrscheinlich demnächst Regierungssprecher.
2. Einfach unglaublich
README.TXT 18.08.2011
Diese schamlosen Abzocker. Alles finanziert vom GEZ-Zahler.
3. gebührenfinanzierter Wahnsinn
RobertSchuman 18.08.2011
ARD und ZDF verschlingen 8 Mrd. Euro im Jahr an Gebühren um den gleichen niveaulosen Unsinn zu senden wie das Privatfernsehen. Ausser arte und Phoenix, die vermutlich zusammen hächstens 50-100 Mio. euro kosten hat der öffentlich rechtliche Rundfunk keine Existenzberechtigung mehr.
4. 2 Quatschköppe
krampfader 18.08.2011
Schön zu wissen, dass Gottschalk nicht am Hungertuch nagen muss! Aber um Anne Will sollte man sich ernstlich Sorgen machen...
5. Diese Meldung ...
foramus 18.08.2011
Zitat von sysopDer Wechsel vom ZDF zur ARD hat sich für Thomas Gottschalk schon jetzt gelohnt - zumindest finanziell.*Der TV-Unterhalter kann nach Informationen des manager magazin mit einen sattem Gehaltsplus rechnen. Einbußen muss dagegen Talk-Frau Anne Will*hinnehmen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,780984,00.html
muss uns nicht wirklich traurig stimmen, oder?
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