Zehn Jahre TV-Kommissarin: Furtwängler sinniert über "Tatort"-Ausstieg

Über ein Jahrzehnt Einsatz als Charlotte Lindholm sind genug - vielleicht. Kurz vor ihrem Sonntagsauftritt im "Tatort" liebäugelt Maria Furtwängler mit einem Ausstieg aus ihrem TV-Ermittlerinnenrolle. Eine Überraschung für sie war ihr  frisch ernannten Kommissar-Kollege.

Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler: Über zehn Jahre als TV-Ermittlerin im EinsatzZur Großansicht
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Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler: Über zehn Jahre als TV-Ermittlerin im Einsatz

Berlin - Am Sonntagabend blickt sie wieder in die Abgründe von Hannover und klärt eine Kindesentführung auf: Maria Furtwängler in ihrer Rolle als Tatort-Kommissarin. Über ein Ende ihres Einsatzes denkt die 45-jährige Schauspielerin in der "Bild am Sonntag" nach. "Ich spiele Charlotte Lindholm jetzt seit über zehn Jahren. Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, wie lange ich das noch machen werde", sagte sie der Zeitung. "Eine konkrete Entscheidung habe ich allerdings noch nicht getroffen."

Auf die Frage nach Gründen für ihre Überlegungen antwortete Furtwängler: "Ich liebe meine Charlotte sehr, aber so eine Reihenfigur bietet nun mal nicht unendlich viel Bewegungsspielraum." Erst vor wenigen Wochen hatte sie von schauspielerischer Unterforderung und einem Schauspieltraining in Hollywood gesprochen, weil sie sich immer wieder ausprobieren wolle.

Die "BamS" spekuliert, dass eine "Tatort"-Doppelfolge über Zwangsprostitution, die im März und April gedreht und an zwei Sonntagen hintereinander gesendet werden soll, "ein Abschiedsgeschenk" der Schauspielerin an die ARD sein könnte. Eine repräsentative Emnid-Umfrage für die TV-Zeitschrift "auf einen Blick" kürte Furtwängler kürzlich zu Deutschlands beliebtester Schauspielerin, vor Veronica Ferres und Iris Berben.

Liebeszene mit Vorbereitung

Über das Engagement von Til Schweiger, 47, der ab 2012 - ebenfalls für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) - einen "Tatort"-Ermittler mimen soll, und zwar in Hamburg und nicht in Hannover, freut sich Furtwängler. "Wahnsinn, oder? Der Mann, der sich in Deutschland einen großen Namen mit Kinoproduktionen gemacht hat, ermittelt jetzt. Da war ich wirklich überrascht", sagte die Frau des Verlegers Hubert Burda.

Heiße Liebesszenen im "Tatort" stimmt sie mit ihrem Filmpartner genaustens ab. "Wir sprechen alles vorher haargenau ab - sogar, wo wer wen anfassen darf", sagte sie der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Dann könne sie sich der Fantasie hingeben, dass er für sie der begehrenswerteste Mann der Welt sei und sie den "sensationellsten Sex" ihres Lebens habe. "Diese Phantasie muss ich zulassen, sonst glaubt mir das kein Zuschauer."

abl/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
M. Michaelis 11.12.2011
Die Frau ist sympathisch aber als Schauspielerin völlig überschätzt. Da kommt sie über den Durchschnitt nicht hinaus.
Die Frau ist sympathisch aber als Schauspielerin völlig überschätzt. Da kommt sie über den Durchschnitt nicht hinaus.
sappelkopp 11.12.2011
...nett anzusehen, aber eine Offenbarung als Schauspielerin ja nun gerade nicht. Allenfalls etwas besser als Ferres oder Neubauer.
Zitat von sysopÜber ein Jahrzehnt Einsatz als Charlotte Lindholm sind genug - vielleicht. Kurz vor ihrem Sonntagsauftritt im "Tatort" liebäugelt Maria Furtwängler mit einem Ausstieg aus ihrem TV-Ermittlerinnenrolle. Eine Überraschung für sie war ihr* frisch ernannten Kommissar-Kollege. Zehn Jahre TV-Kommissarin: Furtwängler sinniert über "Tatort"-Ausstieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur (http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,803033,00.html)
...nett anzusehen, aber eine Offenbarung als Schauspielerin ja nun gerade nicht. Allenfalls etwas besser als Ferres oder Neubauer.
vogelskipper 11.12.2011
Da kann ich nur voll zustimmen! Trotzdem sehe ich sie gerne, denn Iris Berben, Senta Berger und Co. kann ich schon gar nicht mehr sehen. Es scheint manchmal, als ob Deutschland nur diese paar Schauspielerinnen hat. Zum Glück [...]
Zitat von M. MichaelisDie Frau ist sympathisch aber als Schauspielerin völlig überschätzt. Da kommt sie über den Durchschnitt nicht hinaus.
Da kann ich nur voll zustimmen! Trotzdem sehe ich sie gerne, denn Iris Berben, Senta Berger und Co. kann ich schon gar nicht mehr sehen. Es scheint manchmal, als ob Deutschland nur diese paar Schauspielerinnen hat. Zum Glück kommen da ein paar junge Talente nach, die schauspielerisch jetzt schon besser sind.
annibertazeh 11.12.2011
"Über ein Ende ihres Einsatzes denkt die 45-jährige Schauspielerin in der "Bild am Sonntag" nach. "Ich spiele Charlotte Lindholm jetzt seit über zehn Jahren. Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, wie [...]
"Über ein Ende ihres Einsatzes denkt die 45-jährige Schauspielerin in der "Bild am Sonntag" nach. "Ich spiele Charlotte Lindholm jetzt seit über zehn Jahren. Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, wie lange ich das noch machen werde", sagte sie der Zeitung. "Eine konkrete Entscheidung habe ich allerdings noch nicht getroffen." Die Frau wartet doch nur drauf, dass ihr jemand die Entscheidung abnimmt. Das würde ihr gestatten, weiterhin ihre Lebenslüge, eine gute Schauspielerin zu sein, aufrecht zu erhalten. "Auf die Frage nach Gründen für ihre Überlegungen antwortete Furtwängler: "Ich liebe meine Charlotte sehr, aber so eine Reihenfigur bietet nun mal nicht unendlich viel Bewegungsspielraum." Erst vor wenigen Wochen hatte sie von schauspielerischer Unterforderung ..." Die Frau hat sich da was zurecht gezimmert, einschließlich eigener Bettwäsche am Set, wie sie bei Gelegenheit mal preisgab. Und einschließlich auch genauester Absprachen mit den Schauspielkollegen, wie aus dem Artikel hervorgeht. So kann sie dann auch das tollste Kopfkino für sich selbst spielen ( ".... Dann könne sie sich der Fantasie hingeben, dass er für sie der begehrenswerteste Mann der Welt sei und sie den "sensationellsten Sex" ihres Lebens habe.") Putzig in diesem Zusammenhang ist der letzte Satz (""Diese Phantasie muss ich zulassen, sonst glaubt mir das kein Zuschauer.""). Sie begreift noch nicht mal, dass sie die einzige Zuschauerin ihres Kopfkinos ist. Sie mit Ferres, Berben & Co zu vergleichen, bringt im übrigen nichts. Die spielen ja auch immer nur sich selbst.
ostwald 11.12.2011
Wir reden hier über eine Krimiserie ! Da kommt _niemand _über den Durchschnitt hinaus - das geht ja auch gar nicht und damit es nicht so offentsichtlich wird, senkt man den Durchschnitt einfach mal etwas und nimmt die [...]
Zitat von M. MichaelisDie Frau ist sympathisch aber als Schauspielerin völlig überschätzt. Da kommt sie über den Durchschnitt nicht hinaus.
Wir reden hier über eine Krimiserie ! Da kommt _niemand _über den Durchschnitt hinaus - das geht ja auch gar nicht und damit es nicht so offentsichtlich wird, senkt man den Durchschnitt einfach mal etwas und nimmt die Knallcharge Schweiger auf. Da glänzt der Rest
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  • Sonntag, 11.12.2011 – 14:06 Uhr
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