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Zwiebelfisch: Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt

Fußball hat uns viel zu geben: Er hinterlässt zertretenen Rasen, Berge von leeren Bierdosen und vollgekotzte Zugabteile. Doch die schönsten Spuren hinterlässt der Fußball in der deutschen Sprache. Hier finden Sie eine Auswahl der grandiosesten Fehlpässe.

"Fußball ist inzwischen Nummer eins in Frankreich. Handball übrigens auch." (Heribert Faßbender)

"Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann." (Berti Vogts)

"Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen." (Franz Beckenbauer)

"Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt." (Mario Basler)

"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch)

"Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit sich keiner verletzt." (Frank Pagelsdorf)

"Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio." (Fritz Walter jun.)

"Ich will nicht parteiisch sein. Aber lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft." (Marcel Reif beim Länderspiel Argentinien - Kamerun)

"Ich bin körperlich und physisch topfit." (Thomas Häßler)

"Auch größenmäßig ist es der größte Nachteil, dass die Torhüter in Japan nicht die allergrößten sind." (Klaus Lufen)

"Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen." (Gerhard Delling)

"Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt kein Chinese mit." (Werner Hansch)

"Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben Sie es an den Bronchien." (Marcel Reif)

"Es ist schon an der Grenze zum Genuss, den Koreanern zuzusehen." (Johannes B. Kerner)

"Und jetzt skandieren die Fans wieder 'Türkiye! Türkiye!' Was so viel heißt wie 'Türkei! Türkei!'" (Heribert Faßbender)

"Die Spieler von Ghana erkennen Sie an den gelben Stutzen." (Marcel Reif, damals ZDF-Kommentator, beim Länderspiel Deutschland - Ghana)

"Ich habe nur immer meine Finger in Wunden gelegt, die sonst unter den Tisch gekehrt worden wären." (Paul Breitner)

"Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt." (Marcel Reif)

"Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt." (Rolf Rüssmann)

"Halten Sie die Luft an, und vergessen Sie das Atmen nicht." (Johannes B. Kerner)

"Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt." (Thomas Häßler)

"Da geht er durch die Beine, knapp an den Beinen vorbei, durch die Arme!" (Gerhard Delling)

"Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können." (Heribert Faßbender)

"Was nützt die schönste Viererkette, wenn sie anderweitig unterwegs ist." (Johannes B. Kerner)

"Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung für das, was später kommt." (Wilfried Mohren)

"Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind zehn Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent." (Werner Hansch)

"Mein Problem ist, dass ich sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber." (Andreas Möller)

"Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann." (Gerhard Delling)

"Ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft auch in der 2. Halbzeit eine runde Leistung zeigt, das würde die Leistung abrunden." (Günter Netzer)

"Sie sollen nicht glauben, dass sie Brasilianer sind, nur weil sie aus Brasilien kommen." (Paul Breitner)

"Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel." (Gerhard Delling)

"Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (Werner Hansch)

"Da haben Spieler auf dem Platz gestanden, gestandene Spieler." (Günter Netzer)

"Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, nur bei mir lief's ganz flüssig." (Paul Breitner)

"Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC." (Sean Dundee)

"Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf." (Jörg Dahlmann)

"Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden." (Heribert Faßbender)

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