Obama eröffnet Bildungszentrum in Kenia "Ihre Stimmen können die Welt verändern"

Barack Obama und seine Halbschwester Auma haben ein Ausbildungszentrum in Kenia eröffnet. Über den Besuch im Heimatort seines Vaters sagte der frühere US-Präsident: "Es erdet dich."

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Während sein Amtsnachfolger mit seiner Unberechenbarkeit Verbündete und Konkurrenten in Atem hält, setzt der frühere US-Präsident Barack Obama auf Wandel durch Bildung. In Kenia nahm er am Montag an der Eröffnung eines Ausbildungszentrums seiner Schwester Auma teil.

Im Mittelpunkt standen Gesang und Tanz - und Anekdoten der Obama-Familie. Barack Obama erinnerte sich an seine erste Kenia-Reise im Alter von 27 Jahren. Den Heimatort seines Vaters, den er kaum gekannt habe, zu besuchen, habe ihm "eine Befriedigung" gegeben, "die einem kein Fünf-Sterne-Hotel jemals geben könnte", sagte Obama. "Es verbindet dich mit deiner Vergangenheit und erdet dich."

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Ex-US-Präsident: Obama eröffnet Ausbildungszentrum in Kenia

Das Sport- und Ausbildungszentrum der Organisation Sauti Kuu - "Starke Stimmen" in Kiswahili - wurde in Kogelo im Westen Kenias, im Heimatort von Obamas Vater, eingeweiht. Wenn junge Menschen in Kenia und Afrika eine kleine Chance bekämen, ihre Gefühle auszudrücken, lernten sie, "dass ihre Stimmen die Welt verändern können", sagte der Ex-US-Präsident.

Er gratulierte seiner Halbschwester Auma zur Gründung des Zentrums. Die Germanistin, die in Deutschland studiert und 1996 an der Universität Bayreuth promovierte ("Arbeitsauffassungen in Deutschland und ihre literarische Kritik in ausgewählten Texten der deutschen Gegenwartsliteratur zwischen 1953 und 1983"), hat die Hilfsorganisation Sauti Kuu gegründet, um Jugendlichen durch Sport und Bildung zu helfen, ihr eigenes Potenzial zu entfalten.

"Wir wollen den Jugendlichen Alternativen geben, wir wollen ihnen Perspektiven geben", sagte Auma Obama. Das neu eingeweihte Zentrum umfasst ein Berufsbildungszentrum, eine Bibliothek, ein Fußballfeld und ein Basketballfeld und wurde teilweise vom Entwicklungsministerium in Berlin finanziert.

him/dpa

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