Familiensachen "Ich bin alles, was meine Eltern verbindet"

Vater, Mutter, Kind? Ach was! Vier junge Frauen erzählten dem Magazin "Spiesser" von ihren schwierigen Eltern, von Halb- und Leihgeschwistern - und davon, was aus dem Klischee Familie wird, wenn man zwischen zwei Paare gerät, mit 16 allein klarkommen muss oder Mama unerwartet stirbt.


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Familienbande: "Wenn du jetzt gehst...", sagte Papa
Trautes Heim und darin Mutter und Vater, die für immer zusammen bleiben? Das war einmal. Heute dominieren Patchwork- und Regenbogen-Familien. Viele Kinder wachsen bei Mama oder Papa auf, oft inklusive neuer Familie oder zumindest mit einem Partner. Und manche Jugendlichen stehen bereits sehr früh ganz allein da, wenn die Liebe der Eltern in die Brüche geht.

Linda, 16, hat ihre eigenen Wohnung. Ihre Eltern haben sich getrennt, beim Vater will sie nicht, bei der Mutter kann sie nicht leben. "Viele stellen sich das Leben alleine toll vor, weil man so viele Freiheiten hat", sagt Linda. "Doch es gibt eben auch eine Menge Nachteile."

Flora, 17, pendelt zwischen zwei Familien, denn auch ihre Eltern leben getrennt: Bei der Mutter ist sie Einzelkind, beim Vater Teil einer großen Familie mit vielen Halb- und Stiefgeschwistern. Ulrike, 20, musste lange ihre verstorbene Mutter ersetzen und Franka, 18, kann das Glück ihrer Eltern kaum fassen.

"Spiesser"-Autoren haben mit jungen Menschen über ihren Familiensachen geredet - und warum sie trotz teils herber Schläge ganz zufrieden sind.



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