Klischee olé Meckerossi, Besserwessi

Arrogant und karrieregeil die einen, geizig und maulfaul die anderen. Junge Westdeutsche verraten, wie sie über Ostdeutsche denken – und umgekehrt. Das Jugendmagazin "Spiesser" hat Experten mit den Vorurteilen konfrontiert.


Lange war der Osten in den Augen vieler Westdeutscher vor allem das: Ein hässlicher Ort, ein Landstrich voller Plattenbauten, hinter dessen grauen Fassaden spießige Menschen wohnen, die eine seltsame Sprache sprechen und scheußliche Klamotten tragen. Umgekehrt betrachteten viele Ostdeutsche den Westen als Hort des Kapitalismus, bewohnt von arroganten Karrieristen, die Andersdenkende gnadenlos mobben.

Die Zeiten haben sich geändert. Heute findet ein reger Austausch zwischen Ost und West statt. Abiturienten aus Hessen studieren in Dresden. Azubis aus Leipzig finden Jobs in Köln. Sind junge Ossis und Wessis also völlig frei von Vorurteilen? Von wegen! Einige Klischees haben sich gehalten – auch 18 Jahre nach der Wende. Vier Geschichten über Vorurteile im Osten und im Westen – und darüber, wie es wirklich ist.



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