Neuer KMK-Chef Warum gibt es keinen Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland?

Schüler aus Ost- und Westdeutschland reden zu wenig miteinander, findet der neue Präsident der Kultusministerkonferenz Helmut Holter - und fordert Austauschprojekte zwischen Schulen.

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter
DPA

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter


Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter, hat einen Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland vorgeschlagen. "Wir brauchen nicht nur Schülerprojekte im Austausch mit Polen oder Frankreich, sondern auch zwischen Leipzig und Stuttgart", sagte der thüringische Bildungsminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

So ein Austausch könne helfen, den innerdeutschen Dialog zu fördern, sagte Holter. "Ich bin der Überzeugung, dass Ost und West viel zu wenig miteinander reden über das, was war und was heute ist. Ostdeutsche Erfahrungen müssen in den Westen gebracht werden und umgekehrt."

Holter ist seit dem Jahreswechsel Vorsitzender der KMK. An diesem Montag übernimmt er das Amt offiziell von seiner baden-württembergischen Kollegin Susanne Eisenmann. Holter hat die Demokratiebildung zum Schwerpunkt seiner Amtszeit erklärt.

lov/AFP/dpa



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