Lehrer-Typologie Sind Sie Kumpel, Komiker oder Leitwolf?

Was sind das für Menschen, die jeden Tag im Klassenzimmer stehen, wie unterrichten sie? In ihrem Buch "Survival für Lehrer" teilen Karin Brose und Wolfgang Pfaffe Deutschlands Pädagogen in sechs Typen ein - vom Aussitzer bis zum Manager.


Der Manager

Ein Manager ist für den Erfolg seines Betriebes verantwortlich. Um seine Ziele zu erreichen, hat er weitgehende Entscheidungsbefugnisse über Finanzen und Personalplanung. Die Aufgaben des Lehrers sind ähnlich denen des Managers. Er ist für den Erfolg von Schule verantwortlich. Nur hat er nicht annähernd die Entscheidungsmacht eines Managers in der Wirtschaft.

Buchautoren Brose, Pfaffe: "Packen Sie das Problem beim Schopf"

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Während der Manager geeignete Mitarbeiter für sein Team anwirbt und Nichtmotivierten kündigt, muss der Lehrer mit den ihm zugewiesenen Schülern und Kollegen arbeiten. Oftmals hat er noch nicht einmal mehr die disziplinarischen Möglichkeiten, die Klasse vor unbeschulbaren Störern zu schützen. Auch kann er nicht entscheiden, für die Förderung solcher Problemschüler mehr Mittel bereitzustellen.

Was bleibt in der Schule zu managen? Eine ganze Menge. Alles, was mit Zeitplanung zu tun hat, bewältigt der Managertyp besser als seine Kollegen, weil er das vorgegebene Lernpensum optimal über das ganze Schuljahr verteilt. Es wird ihm nicht passieren, dass Klassenarbeiten sich am Ende des Schuljahres häufen. Die Planung der Klassenreise vom Vertragsabschluss mit dem Veranstalter bis zur Abwicklung der Zahlungen durch die Eltern hat er im Griff.

Sind Sie ein Managertyp? Dann lassen Sie bitte ausnahmsweise zu, dass das spontane Problem eines Schülers Ihre perfekte Organisation durcheinander bringt.

insgesamt 1484 Beiträge
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Seite 1
Pnin, 17.11.2008
1.
Zitat von sysopLehrerinnen und Lehrer haben einen schweren Job, stehen ständig in der Kritik. Zwischen Pisa und Alltagsstress: Wie sieht Ihrer Meinung nach die ideale Lehrkraft aus? Was kann besser gemacht werden? Wo sollten Reformen ansetzen?
Schwupp.... http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=2409 Frage beantwortet.
dickebank, 17.11.2008
2. Neue Dämlichkeit
Zitat von sysopLehrerinnen und Lehrer haben einen schweren Job, stehen ständig in der Kritik. Zwischen Pisa und Alltagsstress: Wie sieht Ihrer Meinung nach die ideale Lehrkraft aus? Was kann besser gemacht werden? Wo sollten Reformen ansetzen?
Hoffentlich keine Fachkraft, die schon alles weiß. Unterricht kann nur gelingen, wenn Schüler und Lehrer sich gemeinsam der Stoff erarbeiten. Es bring nix, wenn der Lehrer schon weiß, was rauskommen soll.
jinky, 17.11.2008
3.
Zitat von dickebankHoffentlich keine Fachkraft, die schon alles weiß. Unterricht kann nur gelingen, wenn Schüler und Lehrer sich gemeinsam der Stoff erarbeiten. Es bring nix, wenn der Lehrer schon weiß, was rauskommen soll.
Diesbezüglich war z. B. mein Fahrlehrer eine echte Katastrophe. Der wusste schon vorher, dass ich nicht mit 80 durch die Spielstraße brettern, dass ich auf der Autobahn nicht dauernd auf der linken Spur fahren und dass ich beim Anfahren am Berg nicht den 3. Gang nehmen soll. Keinerlei Diskussion, kein gemeinsames Erarbeiten, gar nichts. Autoritärer Sack, der!
sukowsky, 17.11.2008
4. Lehrer kommt von Berufung
Lehrer kommt von Berufung und nicht sich danach richten wieviel Ferien man bekommt und wie hoch ist das Gehalt. Gute Lehrer sind unbezahlbar. In meinem Leben gab es nur sehr sehr wenige. Bei guten Lehrern schläft man nicht ein. Sie leiden mit den Schülern und fordern Leistung ohne diktatorisch zu sein. Sie geben lernschwache Schülern nicht auf.
franklinber, 17.11.2008
5. Aber eigentlich
Zitat von sukowskyLehrer kommt von Berufung und nicht sich danach richten wieviel Ferien man bekommt und wie hoch ist das Gehalt. Gute Lehrer sind unbezahlbar. In meinem Leben gab es nur sehr sehr wenige. Bei guten Lehrern schläft man nicht ein. Sie leiden mit den Schülern und fordern Leistung ohne diktatorisch zu sein. Sie geben lernschwache Schülern nicht auf.
geht es seit einigen Wochen doch nur um das eine, um die Knete für die Lehrer, denn etwas anderes ist die ganze Diskussion nicht als eine pro Lehrergehälter lobby Veranstaltung. Denn die Damen und Herren können es nicht ertragen nicht ganz vorne beim Verdienst zu stehen. Wir haben die zweitbest bezahlten Lehrer der Welt mit den meisten Ferien und dem geringsten erfolg. Lieber weniger Anfangsgehalt für die Lehrer, z.B. wie bei den Jungingenieuren dort wird durchschnittlich 32000€ /Jahr gezahlt bei 60 Stundenwochen, statt 43000€/Jahr bei den Lehrern mit maximal 35 Stunden die Woche. Und für die Eingesparte Kohle bitte mehr einstellen und kleinere Klassen! Fragt mal beim Arbeitsamt, wie viele Lehrer einen Job suchen, mach ein Schwätzer, welcher von Lehrermangel quatscht wird eines besseren belehrt!
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