Kroatien Sprachschule zieht Werbung mit Melania Trump zurück

Eine Sprachschule in Kroatien wollte mit einem frechen Spruch über Melania Trump für ihre Kurse werben. Doch die First Lady konnte darüber nicht lachen. Nun muss die Schule ihre Werbeplakate wieder abhängen.

Werbeplakat in Zagreb
AP

Werbeplakat in Zagreb


"Stellen Sie sich vor, wie weit man mit einem bisschen Englisch kommen kann" - mit dem Werbeslogan in Verbindung mit einem großflächigen Porträt der amerikanischen First Lady, Melania Trump, warb eine Sprachschule in Kroatien für neue Kundschaft.

Nach Androhung einer Klage zog das Institut die fünf Werbeplakate zurück, wie Melania Trumps slowenische Anwältin Natas Pirc Musar am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Das Foto Melania Trumps sei "illegal zu kommerziellen Zwecken eingesetzt worden", sagte Pirc Musar. Die Sprachschule habe damit "grob" gegen die kroatischen Gesetze und gegen die Persönlichkeitsrechte der 47-jährigen Frau von US-Präsident Donald Trump verstoßen.

Die Juristin stammt wie die First Lady aus Slowenien - und ist dort schon gegen Werbung für Gebäck, Getränke oder Eis mit Verweis auf Melania Trump eingeschritten.

Die Sprecherin der Sprachschule in Zagreb und Urheberin der Plakate, Ivis Buric, verteidigte dagegen die Aktion. Die Werbung habe eine "sehr positive Botschaft" verbreiten sollen, oberstes Ziel sei die Förderung der englischen Sprache gewesen.

Melania Trumps englische Aussprache ist auch zwölf Jahre nach ihrem Umzug in die USA eher mies. 1990 begann sie eine Karriere als Model, die sie auch nach Nordamerika führte. Dort lernte sie Trump kennen, mit dem sie seit 2005 verheiratet ist.

lov/vet/AFP

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