Sechs Schüler betroffen Fünftklässlerin verteilt THC-Bonbons

Es war eine nette Geste, doch sie endete in einem Desaster: Eine Schülerin hat im US-Bundesstaat New Mexico Fruchtgummis verschenkt, die den Wirkstoff von Marihuana enthielten.


Eine neunjährige Schülerin aus dem US-Bundesstaat New Mexico hat ihre Klassenkameraden aus Versehen unter Drogen gesetzt. Das Mädchen hatte Fruchtgummis mit zur Schule gebracht, die Tetrahydrocannabinol (THC) enthielten. THC ist der bewusstseinsverändernde Wirkstoff von Marihuana.

Die Eltern der Schülerin sollen THC als medizinisches Marihuana verschrieben bekommen haben, berichtet die "Washington Post". In New Mexico ist Cannabis zu medizinischen Zwecken seit 2007 erlaubt. Laut der Schule hatte die Neunjährige die Schachtel mit den Süßigkeiten zu Hause entdeckt und in der Frühstückspause an ihre Klassenkameraden verschenkt.

"Sie dachte, sie verteilt Süßigkeiten. Und wenn Sie das Bild auf der Schachtel gesehen hätten, sie sahen tatsächlich aus wie Süßigkeiten", sagte Kristi Del Curto von der Albuquerque School of Excellence.

Die Schülerin, die die Süßigkeiten mitgebracht hatte, erwischte es offenbar am heftigsten. Sie hatte fünf der Drops gegessen. Ihr wurde im Unterricht schwindelig, und sie wurde zur Schulkrankenschwester geschickt. Als klar war, dass sie versehentlich THC zu sich genommen hatte, fragte die Schule alle Kinder, ob sie auch die vermeintlichen Süßigkeiten gegessen hätten. Insgesamt sollen sechs Schüler betroffen gewesen sein. Sie wurden von Sanitätern betreut.

Bei einigen hätte das THC keine Wirkung gezeigt, andere seien albern gewesen, erzählten die Lehrer. Die Schule bat für den Vorfall um Entschuldigung, der vor etwa einer Woche passierte. "Wir möchten alle Schüler und Eltern daran erinnern, vorsichtig beim Teilen von Essen und Trinken zu sein", schreibt die Schule auf ihrer Facebook-Seite.

SPIEGEL TV: Der Cannabis-Goldrausch in USA - High in Colorado

SPIEGEL TV

koe



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