2. Platz Layout Pupil Magazine


Goethegymnasium, Weißenfels

Begründung der Jury:

Was uns an "Pupil Magazine" auf Anhieb gefallen hat, war seine Eigenständigkeit. Kein "das kenn ich doch aus dem Heft" oder "die Schrift hatten die auch", denn man merkt, dass die Redaktion hier ihre eigenen Formen für die Inhalte sucht (und findet).

Das selbstironische Editorial in Interviewform ist dabei nur der Anfang. Für die Leserführung im Heft bleibt es jedoch zum Glück klassisch: Das aufgeräumte Inhaltsverzeichnis verweist mit großen Farbkästen auf die drei kommenden Heftteile, es gibt stimmungsvolle Foto-Doppelseiten als Kapiteltrenner und die im Inhalt vorgestellten Farben werden konsequent in den Rubriken und Zwischentitel genutzt.

Das gesamte Heft gibt sich sehr bildstark, mit vielen großformatigen Fotos und einer wirklich toll zusammengestellten Bildstrecke über San Francisco. Unterschiedliche Textformen (Umfrage, Gegenüberstellung, Zitate und Kurzmeldungen) bringen Abwechslung und machen immer wieder neugierig. Toll sind auch die farbigen Unterlegungen von Namen und Fremdworten, die auf nebenstehende Marginalien verweisen. Zwischendurch blickt man etwas irritiert auf die Anzeigenseiten, denn hier wurde eher Wert auf Humor als auf Erlöse gelegt. Insgesamt die genau richtige Mischung aus Anarchie einer Schülerzeitungsredaktion und deren gestalterischer Ordnung.

Gestaltung: Paul Andrä

Preis: 400 Euro für die Redaktionsarbeit und ein verlängertes Wochenende in Hamburg.

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