Untersuchung der Stiftung Warentest Mehr als die Hälfte aller Schulranzen fällt durch

Schlechte Zeugnisse für viele Schulranzen: Ein Test der Stiftung Warentest zeigt, dass mehr als jede zweite Tasche erhebliche Mängel aufweist. Nur acht Modelle schnitten mit "Gut" ab.

Schüler in einer Grundschule in München
picture-alliance/ dpa

Schüler in einer Grundschule in München


Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest sind zwölf von 22 Schulranzen durchgefallen. Grund war die mangelhafte optische Warnwirkung bei der Mehrzahl der Modelle, wie die Verbraucherorganisation mitteilte. Nur acht Modelle schnitten mit "Gut" ab - diese Schulranzen für 219 bis 250 Euro sind optisch auffällig und überzeugten auch im täglichen Gebrauch.

Damit Kinder auf dem Schulweg gut zu sehen seien, müssten ihre Ranzen grell leuchten, mahnten die Prüfer mit Blick auf die Untersuchungsergebnisse, die in der Zeitschrift "test" nachzulesen sind. Gerade Schulanfänger schätzten Gefahren oft nicht richtig ein und liefen plötzlich auf die Straße.

Damit Schulranzen für andere gut sichtbar sind, sollten laut Stiftung Warentest mindestens 20 Prozent ihrer Vorder- und Seitenflächen aus fluoreszierenden Signalfarben bestehen. Viele Anbieter verkaufen Ranzen einer Modellreihe mit unterschiedlichen Designs, wie die Prüfung ergab. Zu fast allen sicheren Ranzen gab es im Test aber unsichere Geschwistermodelle ohne Signalflächen.

Derzeit erlaubt die Norm der Stiftung Warentest zufolge nur gelbe und orangefarbene Signalflächen. Diese Farben leuchten auch tagsüber besonders grell - das menschliche Auge nimmt sie schneller wahr als andere.

bam/AFP



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