Verlorene Kuscheltiere am Flughafen Bären-Mama, bitte melden!

Verlorene Teddybären sind eine Katastrophe. Und besonders oft kommen die Kuscheltiere auf Reisen abhanden. Hunderte Plüschtiere hat allein der Flughafen Glasgow gesammelt - und sucht jetzt die Besitzer.

Kuscheltier-Herstellung in Bad Kösen (Archivbild)
DPA

Kuscheltier-Herstellung in Bad Kösen (Archivbild)


Eltern kennen das: Wenn ihren Kindern das Lieblingskuscheltier verloren geht, ist die Trauer groß. Ein schottischer Flughafen will in solchen Fällen jetzt Abhilfe schaffen und Kinder mit ihren verlorenen Lieblingsspielzeugen wiedervereinen: Hunderte auf Reisen verloren gegangene Teddybären, Monster und andere Schmusetiere sollen durch eine Initiative des Flughafens Glasgow den Weg zurück zu ihren kleinen Besitzern finden.

Unter dem Titel "Glasgow Bearport" veröffentlichte der Flughafen am Donnerstag ein Video mit zahlreichen gefundenen Kuscheltieren, die von ihren Besitzern abgeholt werden können. Unter den Tieren sind große blaue Monster, aber auch winzige Schmusetiere. In dem Film fahren sie auf einem Gepäckband an der Kamera vorbei.

Damit nicht noch mehr Kinder ihre kuschligen Begleiter verlieren, will der Flughafen ab sofort einen "Teddy-Anhänger" einführen, den jedes Kind an seinem Kuscheltier befestigen kann. Ähnlich wie Kofferanhänger sollen die Schilder dafür sorgen, dass das jeweilige Kuscheltier dem reisenden Kind zugeordnet werden kann.

"Wir sind eigentlich nur Softies und tun alles, was wir können, um sicherzugehen, dass nicht noch mehr Bären abhanden kommen", schreibt der Flughafen. "Wir würden es nicht aushalten, wenn noch mehr Teddys verloren gehen."

him/AFP

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