Studentenspiegel 2010 Das will ich, das kann ich, das mach' ich

Die Studenten von heute: Faulenzer oder Karrieristen? Nörgler oder Optimisten? Die große Studentenspiegel-Umfrage von McKinsey, studiVZ und SPIEGEL will es herausfinden. Jeder Teilnehmer erhält ein persönliches Feedback, wo er im Vergleich zu den anderen steht.


An der Studentenspiegel-Umfrage teilnehmen können alle Studierenden. Sie erhalten nach Abschluss der Umfrage ein persönliches Qualifikationsprofil, das ihnen wichtige Hinweise liefern soll: Wo stehe ich im Vergleich zu anderen Teilnehmern? Zur Umfrage geht es gleich hier.

"Mit dem Studentenspiegel 2010 haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Attraktivität für Arbeitgeber anhand eines detaillierten Profils zu vergleichen", sagt Nelson Killius, Partner der Unternehmensberatung McKinsey & Company. "Dadurch erhalten die Teilnehmer Anhaltspunkte, worauf sie noch während des Studiums und beim Berufseinstieg als Kandidat achten sollten." Sven Markschläger, designierter Marketingchef von studiVZ, spricht von "einem einmaligen Angebot an alle Studierenden, die ihre eigenen Leistungen vergleichen wollen".

Der Studentenspiegel 2010 ist eine gemeinsame Aktion von McKinsey, studiVZ und der SPIEGEL-Redaktion. Schon zweimal, in den Jahren 2004 und 2006, wurden mit dem Studentenspiegel mehrere zehntausend junge Menschen befragt. Diesmal soll es nicht nur um Noten, Praktika oder Sprachkenntnisse gehen. Im Jahr nach dem großen Bildungsstreik wird auch ein Stimmungsbild entstehen: Wie studiert es sich mit Bachelor und Master, wie lebt es sich angesichts der Wirtschaftskrise, und wie wichtig sind Freunde und Familie? SPIEGEL, McKinsey und studiVZ wollen erfassen, was Studenten heute bewegt und werden die Ergebnisse spätestens im Herbst vorstellen.

Begleitet und unterstützt wurde die Entwicklung der Umfrage durch einen wissenschaftlichen Beirat. Er bestand aus Gerhard Arminger, Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsstatistik an der Universität Wuppertal, sowie Manfred Deistler vom Institut für Wirtschaftsmathematik an der Technischen Universität Wien.

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Studentenspiegel: Die große Umfrage
Das Qualifikationsprofil, das jeder Teilnehmer kostenlos erhalten kann, basiert auf zahlreichen Kriterien, die je nach Studienfach unterschiedlich gewichtet werden. Der Katalog orientiert sich an der Praxis in Wirtschaft und Verwaltung bei der Auswahl von Bewerbern. Er umfasst unter anderem die Noten in Abitur und Studium, Berufserfahrung, Auslandsaufenthalte sowie Engagement außerhalb der Uni.

Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier. Für sonstige Fragen ist eine E-Mail-Hotline eingerichtet: info@studentenspiegel.de. Und wer Freunde und Bekannte darauf aufmerksam machen möchte: Verschicken Sie einfach eine Einladung.

Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 25 Beiträge
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Seite 1
TommIT, 03.05.2010
1. Oh ja was man als Student drigend braucht
ist ein benchmarking von McKinsey. Nepotistenstadl.
jianxu 03.05.2010
2. Fragen falsch formuliert!
Leider wird in dieser Umfrage - wie in so vielen - das Ergebnis stark davon beeinflusst, wie die Frage gestellt wird. Z.B. bei der Frage: "Finden Sie, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben?" Soll ich da jetzt "JA" sagen, wenn ich denke, dass Frauen mindestens so gute Chancen haben wie Männer, oder soll ich "NEIN" sagen, weil ich finde, dass Männer in manchen Bereichen gegenüber Frauen tendenziell diskriminiert werden? Wer so fragt, darf nachher nur noch dann von sich behaupten, wissenschaftlich gearbeitet zu haben, wenn er genau angibt, wie restriktiv die Datenerhebung war. So wäre jede Ableitung von Aussagen wie "Frauen fühlen sich noch immer benachteiligt" oder "Auch Männer sehen Frauen als benachteiligt an" (auf Grundlage obiger Frage kombiniert mit dem erhobenen Geschlecht des Teilnehmers) als absolut unwissenschaftlich zu werten. Darüberhinaus kann JEDER an der Umfrage mitmachen - wie soll denn sichergestellt werden, dass nur Studenten ihre Kreuzchen machen? Weniger schlimm, aber doch schlampig ist die Formulierung mancher Fragen. So z.B. (aus dem Kopf zitiert) "Glauben Sie, dass die aktuelle Bundesregierung die Krise händeln kann?" Was bitteschön ist "händeln"? Klar, aus dem Englischen "to handle" - aber gutes Deutsch ist das nun wirklich nicht mehr! Auch wenn man es leider ab und an sogar in Wörterbüchern findet...obwohl wir das Wort "handhaben" haben...
johndoe2 03.05.2010
3. Fehler in der Umfrage
Folgende Fragen sollten umformuliert werden: "In diesem Abschnitt bitten wir Sie(,) _um_ Angaben zu Ihrem schon abgeschlossenen Studium _zu machen_." "(Wenn) _Haben_ Sie zusätzlich zu Ihrem aktuellen Studium schon mehrere Abschlüsse absolviert _haben_, dann erläutern Sie bitte den wichtigsten." Außerdem: "In wie vielen Städten haben Sie seit Studienbeginn für jeweils mindestens acht Wochen gewohnt?" -> Ich gebe "3" an. (Mannheim, Ingolstadt, Auckland) Wie viel Zeit haben Sie seit Studienbeginn für Studium, Praktika, Sprachkurse etc. im Ausland verbracht (ohne Urlaubsreisen)? -> Hier gebe ich 6 Monate an (Auckland). -> Dann werde ich aber um nähere Informationen zu zwei Auslandsaufenthalten gefragt... Mal sehen wie das weitergeht und wie ich an dieser Stelle jetzt am besten antworte... =/
StrangeWorld, 03.05.2010
4. ....
Zitat von jianxuLeider wird in dieser Umfrage - wie in so vielen - das Ergebnis stark davon beeinflusst, wie die Frage gestellt wird. Z.B. bei der Frage: "Finden Sie, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben?" Soll ich da jetzt "JA" sagen, wenn ich denke, dass Frauen mindestens so gute Chancen haben wie Männer, oder soll ich "NEIN" sagen, weil ich finde, dass Männer in manchen Bereichen gegenüber Frauen tendenziell diskriminiert werden? Wer so fragt, darf nachher nur noch dann von sich behaupten, wissenschaftlich gearbeitet zu haben, wenn er genau angibt, wie restriktiv die Datenerhebung war. So wäre jede Ableitung von Aussagen wie "Frauen fühlen sich noch immer benachteiligt" oder "Auch Männer sehen Frauen als benachteiligt an" (auf Grundlage obiger Frage kombiniert mit dem erhobenen Geschlecht des Teilnehmers) als absolut unwissenschaftlich zu werten. Darüberhinaus kann JEDER an der Umfrage mitmachen - wie soll denn sichergestellt werden, dass nur Studenten ihre Kreuzchen machen? Weniger schlimm, aber doch schlampig ist die Formulierung mancher Fragen. So z.B. (aus dem Kopf zitiert) "Glauben Sie, dass die aktuelle Bundesregierung die Krise händeln kann?" Was bitteschön ist "händeln"? Klar, aus dem Englischen "to handle" - aber gutes Deutsch ist das nun wirklich nicht mehr! Auch wenn man es leider ab und an sogar in Wörterbüchern findet...obwohl wir das Wort "handhaben" haben...
Genau das. Die Umfrage war bis zu der Frage i.O. Da ich sehe, dass atm gerne Frauen bevorzugt werden, war ich unschlüssig. Ich habe natürlich mit NEIN geantwortet. Ein JA würde dazu führen, dass es wieder heisst, Frauen würden benachteiligt werden. Aber für eine oberflächliche Datenerhebung reicht die Umfrage...
brain_in_a_tank, 03.05.2010
5. Planlose Umfrage
Irgendwie scheint mir diese Umfrage unausgegoren zu sein. Nicht nur, dass die Darstellung mit Firefox unter Linux eine Katastrophe ist, die Fragen sind kaum zu beantworten. Es ist nicht moeglich, dass man bei der Frage nach Heirats- und Kinderwunsch angibt, dass man schon verheiratet ist und Kinder hat (nicht unueblich waehrend des Studiums). Auch scheint es mir nicht gut umgesetzt zu sein, dass man im Laufe des Studiums mehrere Abschnitte in unterschiedlichen Staedten verbringen kann. Zb kann Doktor al Abschluss gewaehlt werden, aber die Frage nach der Benotung ist dann hinfaellig, geht es um die zu erwartende Benotung meiner Doktorarbeit (wofuer es kein Notenschema gibt), geht es um die Abschlussnote meines Studiums (Hinfaellig, da Diplom als erworbener Abschluss nicht anzugeben ist). Ich wuerde diejenigen, die diese Umfrage entworfen haben, feuern und eine neue machen. So ist es reine Zeitverschwendung...
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