Anekdoten aus der Uni "Und dann hat er seinen Namen getanzt"

Das Semester hat begonnen, die Hörsäle quellen über - und überall warten Fettnäpfe darauf, dass jemand hineintritt. Eine Professorin hat die schönsten Missgeschicke aus dem Uni-Alltag gesammelt.

An der Uni wird der Bleistift schon mal zum Schlagzeugstock
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An der Uni wird der Bleistift schon mal zum Schlagzeugstock


Die Uni ist ein ganz eigener Kosmos. Auf dem Campus begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht mal freiwillig den Weg zur Bushaltestelle erklären würden. Da treffen Großstadthelden auf Dorfglucken, Streber auf Rabauken, Spießer auf Chaoten. Wer glaubt, die Pubertät sei schwierig gewesen, der war noch nie bei einer Einführungsvorlesung.

Peinliche Erlebnisse und üble Versprecher gehören zum Studieren dazu - zum Glück, meint Anglistikprofessorin Susanne Bach aus Kassel. Sie hat Anekdoten aus der Uni gesammelt und in einem Buch veröffentlicht. Manche sind skurril, andere witzig und alle haben eines gemeinsam: Die Erzähler können sie einfach nicht vergessen. So wie Bach die E-Mail-Adresse eines unauffälligen Studenten. Er hatte ihr geschrieben und als sie auf "Antworten" klickte, erschien im Adressfeld die Mailadresse: SexGodOfTheCentury@...

Was Bach, ihre Kollegen und Studenten an Unis im ganzen Land sonst noch erlebt haben, lesen Sie hier:

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Susanne Bach:
Affen im Hörsaal

95 wahnwitzige Uni-Geschichten

Gemma-Verlag; 144 Seiten; 8,95 Euro



insgesamt 6 Beiträge
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Cascara LF 24.10.2017
1. Gähn...
...und wieder werden hier Geschichten erzählt, die sich an vielen verschiedenen Orten oft zugetragen haben sollen und stereotype Verhalten beschreiben. Und sie sind weder witzig noch zum Kopfschütteln, sondern einfach nur belanglos.
jo125 25.10.2017
2. Na ja
Ich habe im Studium solche Kaspereien eher nicht erlebt. Aber im BWL-Studium findet man auch selten Waldorfschüler.
Zitrone! 25.10.2017
3.
Also, die Geschichte mit dem Arztkuli fand ich nett. Erinnert mich an einen Kommilitonen, der die Wartezeit auf einen Medizinplatz mit etwas Physik verkürzen wollte. Wir saßen oft in der Mensa zusammen, wo er Erlebnisse aus seiner Zeit als Zivi -- Rettungswagenfahrer -- wiedergab. Wir waren nach kurzer Zeit ziemlich abgehärtet, aber die umliegenden Tische leerten sich manchmal recht schnell ... Und an die, die hier mal wieder meckern: Erzählte Geschichten müssen nicht im wissenschaftlichen Sinne wahr sein, es reicht, wenn sie vorstellbar sind -- was, zugegeben, ein subjektives Kriterium ist. Aber wenn Ihnen das nicht gefällt, dann lesen Sie es doch einfach nicht.
juri. 25.10.2017
4. Naja,
Zitat von jo125Ich habe im Studium solche Kaspereien eher nicht erlebt. Aber im BWL-Studium findet man auch selten Waldorfschüler.
BWL und Studium.... :)
Cascara LF 25.10.2017
5. @Zitrone
Wenn sie nicht wahr aber vorstellbar sind, bleibt es bei Phantasie und erfunden. Und das ist o.k. für Sie? Mag ja mancher einen anderen Anspruch am Wahrheitsgehalt haben, aber man muss das erst lesen, um mitreden zu können.
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