Jahresfazit 2018 Liebeskummer, Abi geschafft, Reeperbahn gesehen

War 2018 ein Jahr zum Vergessen, oder lief alles wie am Schnürchen? Neun junge Erwachsene haben sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht - hier ist ihre persönliche Jahresbilanz.

Maria Feck

Die Tage sind kurz und dunkel, Silvester steht vor der Tür - die beste Zeit, um das vergangene Jahr zu reflektieren und ein persönliches Resümee zu ziehen. Der SPIEGEL wollte von neun jungen Erwachsenen wissen: Was lief gut für dich in 2018? Welches Erlebnis ist dir besonders im Gedächtnis geblieben - und was würdest du am liebsten vergessen?

Bei den Antworten war alles dabei: persönliche Trennungen, verlorene Jobs, bestandene Abiturprüfungen und ein abgeschlossenes Studium. Für einige war ein unbefristeter Aufenthaltstitel das Beste des ganzen Jahres, andere trieb besonders die Veränderung im eigenen Stadtviertel um.

Lesen Sie hier neun ganz persönliche Bilanzen des Jahres 2018:

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Jahresfazit 2018: Liebeskummer, Abi geschafft, Reeperbahn gesehen

Manche möchten das Jahr einfach nur zu den Akten legen, andere sind genau da, wo sie sein wollen - und einer unserer Befragten hätte nach dem Abiturseine Zeit in Neuseeland verbringen können. Das aber lehnte er ab - und blieb lieber in Hamburg.

insgesamt 6 Beiträge
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trader_07 28.12.2018
1.
Abi geschafft, Liebeskummer.... so war mein Jahr 1990 - also vor fast 30 Jahren. Beruhigend, dass es der Jugend heutzutage nicht viel anders geht. Und eine Aufmunterung an die 2018-Abi-Jugend: Ja, das Leben kann trotz aller "Ich-hab-jetzt-Abi-und-weiß-nicht-wo-es-lang-geht"-Gedanken trotzdem schön werden. Genießt Eure Zeit, genießt Euren zukünftigen Weg.... und nehmt die Chancen wahr, die Euch geboten werden. Das ist mitunter mit viel Mühe und viel "Selber-in-den-A****-treten" verbunden, aber es zahlt sich aus für ein angenehmes Leben, an dem man Spaß hat und das man in vollen Zügen genießen kann. Gruß, trader_07 (Ende 40)
suedniedersachse 30.12.2018
2. 1991
Mein Jahr des bestandenen Abiturs. Und ja, die Zeit danach war schön. Ernst wird es früh genug! Ausbildung. Studium. Liebeskummer. Persönliche Tiefschläge. Alles kommt und geht. Auch, wenn Ihr alle nicht wisst, was Ihr beruflich und mit Eurem Leben machen wollt: probiert herum und hört auf Euer Herz! Der Verstand darf erst in zweiter Linie mitreden.
sok1950 30.12.2018
3. in der Antike nannte man das Hierodulie
heute "Besuch" auf der Reeperbahn. Aber auf der Reeperbahn gibt es nur Abzocke - da gibt es bessere Gegenden um "erwachsen zu werden.
sok1950 30.12.2018
4. Ernst wird es früh genug?
Blödsinn, so werden Mitläufer und Versager die nichts im Leben hinbekommen erzogen. Mit 16 die Schule beendet, mit 18 die Lehre, danach Unteroffizier-Ausbildung, ein Jahr fachbezoge Uni-Zulassung, Fernstudium an einer normalen Uni, dazwischen Karriere bis zum Abteilungsleiter und mit 30 zwei Kinder (da schon fast 10 Jahre alt). Wer das leistungsfähigste Alter zwischen 20 und 30 nicht nutzt und verplembert soll später nicht rumjammern.
suedniedersachse 31.12.2018
5. @sok1950
Ja sicher. Neoliberalismus pur von Ihnen. Und mit 45 geht Ihre Frau fremd, Sie kaufen sich eine Harley und ihre Kinder lassen sich piercen ;-) Da ist der Traum von der Leistungsgesellschaft schnell dahin. Ich bleibe dabei: ernst wird es früh genug. Sich ausprobieren ist völlig in Ordnung. Und das sage ich mit Ende 40.
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