Studenten zum Jahreswechsel "Total froh, dass 2012 endlich endet"

War 2012 ein gutes Jahr? Was war das Schönste und was das Schlimmste? Zwischen Jahresendzeit- und Aufbruchstimmung berichten Studenten von ihren persönlichen Hochs und Tiefs. Und sie wagen einen Blick in die Zukunft: Was soll 2013 bringen?

SPIEGEL ONLINE

In Hamburg und Berlin, in Dresden und all den Uni-Städten ist es zum Jahresende ähnlich, kurz vor den freien Tagen: Es nieselt, es ist eklig, in manchen Gegenden schneit es. Blasse und müde Gesichter in der Mensa, in der Cafeteria und in der Bibliothek. Wer jetzt noch hierherkommt, hat entweder gut zu tun oder eine hohe Arbeitsmoral. Oder ein Ziel - vielleicht für das nächste Jahr? In dem soll natürlich alles besser werden: die Noten, das Wetter, die Welt.

Und, jaja, dieses Jahr ist mal wieder sooo schnell vergangen. Studienbeginn oder Studienabschluss, Auslandsaufenthalt, Trennungen und Versöhnungen - einmal kurz innehalten sollte bei dem Tempo trotzdem drin sein: Was war 2012 wirklich wichtig?

Für viele war es jedenfalls nicht das, was es in Jahresrückblickssendungen zu sehen gibt. Klar, Obama hat gewonnen, Romney verloren - besser als umgekehrt. Ja, in Ägypten ging es hoch her, ist wichtig. Und irgendwas war mit der Herdprämie.

Aber tiefere Spuren im eigenen Leben hinterlässt oft das, was bei einem selbst los war. Der romantische Kuss, die neue Uni, das eigene Kind. Oder auch der Unfall oder der Studienabbruch. Was war das schönste Erlebnis, was das schlimmste? Und was ist der größte Wunsch für 2013?

Studenten aus großen Uni-Städten werfen für SPIEGEL ONLINE einen Blick zurück und einen Blick nach vorn. Lesen Sie alle Protokolle in der Fotostrecke.

Aufgezeichnet von Lena Greiner, Fabienne Kinzelmann und Oliver Trenkamp

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 32 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
mk84 29.12.2012
1. @Karl
Naja, mit der freien Entfaltung ist es im Kapitalismus abseits privilegierter Stellungen etwa als Mediziner auch nicht weit her - und Studiengebühren haben mit der Qualität der Lehre recht wenig zu tun. Warum überkommt mich eigtl. bei MasterstudentInnen U24 immer ein irgendwie ungutes Gefühl? Liegt es vlt. daran, dass nicht nur in meinem Studiengang die Erstsemester mit ihren 18, 19 an Naivität und Unwissenheit gepaart mit unglaublichem Selbstbewusstsein kaum zu übertreffen waren?
Micha123 29.12.2012
2.
Die Studenten von heute sind die Niedriglohnjober von morgen. 5 Jahre Praktikum, dann 1-Euro-Job.
hans_53 29.12.2012
3. Unfassbar...
...diese Naivität. "Wenn ich meinen Master habe wird alles besser". "Ich muß nur noch die passende Stelle finden". "Das was ich studiere wird nicht gesucht, aber ich bin ja eh für die 40 Stunden-Woche nicht gemacht." "Ich will erstmal Urlaub/Weltreise machen, surfen gehn".
HansGusto 29.12.2012
4. Frauen und Karriere
Einfach mal die Fotostrecke anschauen und die Fächerwahl der Frauen und Männer und dann darüber nachdenken, warum Frauen seltener Karriere machen.
veremont 29.12.2012
5. Tja...
Zitat von HansGustoEinfach mal die Fotostrecke anschauen und die Fächerwahl der Frauen und Männer und dann darüber nachdenken, warum Frauen seltener Karriere machen.
Johannes und Karl studieren etwas. Die anderen wollen nur spielen! ;)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.