Studienanfänger-Tagebuch Gott, Mama, Asta

Was zählt im Studium? Fabienne kommen Zweifel, ob sie das unter Theologen herausfinden wird. Für Larissa ist die zentrale Aufgabe erst einmal das Elternmanagement, und Marc diskutiert über Frauenquoten auf Redelisten. Die Erstsemester-Kolumnisten im UniSPIEGEL zeigen: Jeder findet seinen Weg.


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Uni-Start: Ist Gott schizophren?
Sie haben das erste Referat überstanden, sie wissen, wie sie in der Bibliothek die Bücher finden und sind jetzt zu den wesentlichen Fragen des Studiums vorgedrungen: Kann man Gott als schizophren bezeichen? Wo finde ich ein elterntaugliches Restaurant? Und: Sollte eine männliche Dominanz in Diskussionsrunden durch eine quotierte Redeliste gebremst werden?

Marc Becker, 20, Fabienne Kinzelmann, 19, und Larissa Rohr, 19, sind drei von rund 500.000 Erstsemestern, die seit Oktober studieren. Marc engagiert sich seit Studienbeginn in der Fachschaft und philosophierte nun mit seinen Kommilitonen über ihr basisdemokratisches Projekt. Fabienne wundert sich nach drei Monaten Studium, warum ihr alle Leute sagen, dass sie nicht aussehe wie eine typische Theologie-Studentin, und Larissa empfängt an einem Wochenende gleich Besuch von zwei Elternpaaren: von ihren eigenen und ihren Schwiegereltern in spe.

Für den UniSPIEGEL berichten die drei von ihrem Studienstart. In Teil 5 erklären sie, wie Theologie-Studenten, Eltern und Fachschafter so ticken.



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insgesamt 5 Beiträge
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martyorleo 23.12.2011
1. also wenn...
es ein studiengang gibt der total überflüssig ist, dann theologie!
kalumeth 23.12.2011
2. freies Ur/heiden-christentum vom Grundrecht der Religionsfreiheit ausgeschlossen
Zitat von sysopWas zählt im Studium? Fabienne kommen Zweifel, ob sie das*unter Theologen herausfinden*wird. Für Larissa ist die zentrale Aufgabe erst einmal das Elternmanagement und Marc diskutiert*über Frauen-Quoten auf Redelisten.*Die Erstsemester-Kolumnisten*im UniSPIEGEL*zeigen: Jeder findet seinen Weg. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,804830,00.html
solange kirchenchristlicher Glaube einerseits immer noch durch frühkindlich-UNBEWUSSTE Zwangstaufe durch Eltern verbreitet, und später dann bischöflicherseits durch Androhung von Gehaltseinbussen auch evangelischen Pfarrern eine freigeistige Spiritualität verboten wird, leben wir immer noch -nur unwesentlich weichgespülter- in Zeiten der Inquisition. Wahren heidnisch-christlichen Urglauben findet man hingegen in den Sternen von Bethlehem und Leonardo da Vincis 12 astrologischen Abendmahlsprinzipien google61e1160cf001c8a0.html Ein Weg entsteht indem man ihn geht - Hildeg.v.Bingen, 13.Jhdt (http://pathfinder.oyla14.de)Solches kulturelles Wissen verschweigen die theologischen Fakultäten immer noch "wieder besseren (verlorengegangenen) Wissens".
ichbinsdiesusi 23.12.2011
3. .....
Zitat von sysopWas zählt im Studium? Fabienne kommen Zweifel, ob sie das*unter Theologen herausfinden*wird. Für Larissa ist die zentrale Aufgabe erst einmal das Elternmanagement und Marc diskutiert*über Frauen-Quoten auf Redelisten.*Die Erstsemester-Kolumnisten*im UniSPIEGEL*zeigen: Jeder findet seinen Weg. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,804830,00.html
ich kenne linke studentenvertretungen und fachschaften noch als ansammlung von dreiundzwanzigstsemestern, die ihr studium mit protest gegen die missstände verbracht haben und ob der misstände schon mal gar nicht mehr weiterstudiert haben... gehandelt wurde selten, gemeckert dafür mehr.... studierendenvertretungen waren nie ansprechpartner für probleme, so denn man eine lösung erwartet hat. vielmehr wurden probleme gleich zum politikum gemacht, was dazu führte, dass man die wahl hatte, sich entweder mitzuengagieren und ich in den kreis der 23.-semester einzuordnen oder einen anderen schnellen weg zu finden..... anständig angezogen mit gepflegtem äußeren und mit netten worten ist man als einzelner studi bei höheren ordnungen komischerweise schnell zum ziel gekommen. platz im seminar nicht bekommen? hin zum dekan, fall vorgetragen und schon saß man drin. fachschaften sind erstaunlicherweise auch nur noch partyorganisierer. meine letzten sammelmails, die ich als studi vom fachschaftsrat bekommen habe, beinhalteten folgende angaben: filmabend: knabberzeug besorgen wir, booze müsst ihr selber besorgen. pubcrawl: wenn ihr bei uns 2 euro hinterlegt, bekommt ihr den ganzen abend shots für 50 cent. weihnachtsfeier: booze-wichteln --> packt eine flasche hochprozentigen alkohol eurer wahl in ein paket und dann wird ausgelost. sommerfeier: als studi bekommt ihr shots zum halben preis, so wird die stimmung auch bei regen sommerlich warm.
Andreas Rolfes 23.12.2011
4.
Zitat von ichbinsdiesusiich kenne linke studentenvertretungen und fachschaften noch als ansammlung von dreiundzwanzigstsemestern, die ihr studium mit protest gegen die missstände verbracht haben und ob der misstände schon mal gar nicht mehr weiterstudiert haben... gehandelt wurde selten, gemeckert dafür mehr.... studierendenvertretungen waren nie ansprechpartner für probleme, so denn man eine lösung erwartet hat. vielmehr wurden probleme gleich zum politikum gemacht, was dazu führte, dass man die wahl hatte, sich entweder mitzuengagieren und ich in den kreis der 23.-semester einzuordnen oder einen anderen schnellen weg zu finden..... anständig angezogen mit gepflegtem äußeren und mit netten worten ist man als einzelner studi bei höheren ordnungen komischerweise schnell zum ziel gekommen. platz im seminar nicht bekommen? hin zum dekan, fall vorgetragen und schon saß man drin. fachschaften sind erstaunlicherweise auch nur noch partyorganisierer. meine letzten sammelmails, die ich als studi vom fachschaftsrat bekommen habe, beinhalteten folgende angaben: filmabend: knabberzeug besorgen wir, booze müsst ihr selber besorgen. pubcrawl: wenn ihr bei uns 2 euro hinterlegt, bekommt ihr den ganzen abend shots für 50 cent. weihnachtsfeier: booze-wichteln --> packt eine flasche hochprozentigen alkohol eurer wahl in ein paket und dann wird ausgelost. sommerfeier: als studi bekommt ihr shots zum halben preis, so wird die stimmung auch bei regen sommerlich warm.
Jaja, "studentische Selbstverwaltung" = "Selbstbereichung kleiner Gruppen von Weltverbesserern". Flachschaft und Hasta-la-vista-AStA braucht keiner!
nbwDocSnyder 23.12.2011
5. Nicht meckern...
Zitat von Andreas RolfesJaja, "studentische Selbstverwaltung" = "Selbstbereichung kleiner Gruppen von Weltverbesserern". Flachschaft und Hasta-la-vista-AStA braucht keiner!
...selber machen! Unsere Fachschaft z.B. setzt sich seit Jahren aktiv für ihre Studenten ein, indem sie an der Entwicklung der Studiengänge mitwirkt, Betreuung/Nachhilfe anbietet und auch sonstige Dienste bereit stellt - ohne das die Leute die das tun dafür bezahlt werden (außer für die Nachhilfestunden). Es stimmt schon, dass sich gewisse (linke und rechte) Gruppen gerne mal über die Maßen an studentischen Geldern bedienen. Aber dagegen hilft es nicht, nur zu meckern und gleich die Abschaffung jeglicher Selbstverwaltung zu fordern. Da muss man sich halt mal selbst mit einbringen und über den Tellerrand gucken. Ist ja eigentlich gefragt heute, aber den meisten Studis ist es schon zuviel Aufwand, ein Mal im Jahr wählen zu gehen...
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