Studium im Rückspiegel Ach, hätt' ich doch ...

Hinterher ist man schlauer. Länger ins Ausland, nichts mehr aufschieben, früher ausziehen, noch mehr Partys feiern: Viele würden im Rückblick ihre Uni-Zeit gern ganz anders angehen. Verpasste Chancen, verspielte Freiheit - Studenten erzählen auf SPIEGEL ONLINE, was sie bereuen.


Im Uni-Alltag ergibt sich vieles von selbst. Solange der Student zwischen Hörsaal, Bibliothek und Labor umherhechtet, solange er noch von ausstehenden Praktika, Klausurterminen und Deadlines umzingelt ist, findet er wenig Zeit für Kontemplation. Erst wenn die letzte Klausur geschrieben und die allerletzte Fachschaftsparty gefeiert ist, kommt mancher ins Grübeln: Hab' ich denn in den letzten Jahren eigentlich alles richtig gemacht?

Und fragen kann man sich ja so einiges: War ich interessiert genug, habe ich den richtigen Schwerpunkt gewählt? Hätte ich abbrechen sollen, als mir danach war? Reichen drei Praktika? Sind zwölf zu viele? Hätte ich weniger feiern sollen - oder noch viel mehr? Habe ich etwas verpasst, weil ich nie in einer WG gewohnt habe? Und warum bloß habe ich mich damals eigentlich gegen das Auslandssemester in Schottland entschieden?

Für UniSPIEGEL haben sich Studenten in der letzten Phase ihres Studiums Gedanken gemacht, was sie an der schönsten Zeit ihres Lebens auszusetzen haben:

insgesamt 40 Beiträge
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Seite 1
hägar72 07.01.2009
1. Nichts verpasst
Ich habe beim Studium gar nichts verpasst. Habe in einer WG mit netten Leuten gewohnt, an der Uni nicht früh am Morgen gewesen, und in den Semesterferien war ich IMMER auf ausgedehnter Weltreise. Dazu habe ich ein ein paar Superauslandssemester und Praktika unter tropischer Sonne gemacht und somit das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Dann bin ich mit Kontostand Null ins Berufsleben, habe jetzt Familie, zwei Kinder, tausend Verantwortlichkeiten und denke oft: Gottseidank, dass ich es so gemacht habe, wie ich es gemacht habe! Ich kann nur jedem Neustudenten raten, es genauso zu machen wie ich, denn im Rückblick bin ich mit meiner Studentenzeit sehr zufrieden. Eine Zeit so großer Freiheit kommt im späteren Leben garantiert nie wieder ...
dafko32u43274dksa93 07.01.2009
2. Ach, hätt' ich doch ...
... eine Ausbildung in einem Betrieb gemacht und nicht studiert! :-P
canUCme, 07.01.2009
3. noch mehr...
Tja, es gab noch jede Menge unbefriedigter Austauschstudentinnen aus Amerika, England, Frankreich usw. um die man sich im Studentenwohnheim noch intensiver hätte kümmern sollen ;-) Die Gelegenheit kommt nie wieder!
QueFueMejor, 07.01.2009
4.
Ich hab zwar erst vor kurzem angefangen zu studieren, kann aber schon sagen, was ich wohl verpassen werde: Partys mit viel Alkohol. Die sind total unlustig, wenn man gar nichts trinkt. Aber es ist wohl auch kein Verlust.
newliberal 07.01.2009
5. Jau !
Zitat von canUCmeTja, es gab noch jede Menge unbefriedigter Austauschstudentinnen aus Amerika, England, Frankreich usw. um die man sich im Studentenwohnheim noch intensiver hätte kümmern sollen ;-) Die Gelegenheit kommt nie wieder!
Genau, man hätte sich viel intensiver um die Kommilitoninnen kümmern müssen. Viel, viel intensiver. Man war einfach nicht nett genug- und da macht man sich im Alter wirklich Vorwürfe !!!
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