Trampen durch Osteuropa Kampf den Klischees

Warum mögen die Slowaken plötzlich den Euro? Wo fängt der Balkan an? Und wie schmeckt Rum aus Kartoffeln? 16 Studenten aus Leipzig erkunden per Anhalter Osteuropa. Sie streiten und feilschen, sie feiern und amüsieren sich. Und sie haben mit Vorurteilen zu kämpfen - vor allem mit den eigenen.

Von Felix Hügel


Fünf Jahre nach der EU-Osterweiterung und mitten im Wahlkampf für das Europaparlament reisen Reporter von mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig, quer durch Osteuropa. Unter erschwerten Bedingungen erkunden sie das Baltikum, Polen und Tschechien, die Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Slowenien.

Denn bei dem Trip gelten strenge Regeln: Zug und Bus sind für die Studenten verboten, sie dürfen nur trampen. Hotels und Hostels sind ebenfalls tabu, die Leipziger müssen sich jeden Tag aufs Neue einen Schlafplatz bei den Bewohnern suchen.

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Wie man sich bettet, so lebt man: Eine schlechte Unterkunft kann den ganzen Urlaub vermiesen. Manchmal ist aber das Hotel allein schon die Reise wert. Kennen Sie die berühmtesten und prächtigsten Herbergen der Welt? Testen Sie Ihr Wissen im Hotel-Bilderquiz.
So kommen die Studenten während ihrer Reise durch die neuen EU-Staaten ganz nahe an die Menschen heran. In den Begegnungen und Gesprächen lernen sie Seiten der Länder kennen, über die sie vorher noch nichts wussten. Mit dem Tramp-Trip knüpfen sie an ein Projekt aus dem Jahr 2004 an. Damals, kurz nach der EU-Osterweiterung, waren schon einmal Leipziger Radioreporter in die neuen Mitgliedsländer getrampt. Mit ihren Berichten wollten sie den Ängsten und Vorurteilen zu den zehn neuen EU-Staaten begegnen.

Auch die Tramp-Duos von 2009 haben mit Klischees und Vorurteilen zu kämpfen - vor allem mit den eigenen. Auf SPIEGEL ONLINE berichten sie, wie sie dagegen kämpften und sie überwanden.



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