Kleine Helfer im Studium Hut ab vor diesen Uni-Apps

Jeden Tag erscheinen Hunderte neuer Apps für das Smartphone, darunter auch etliche, die das Leben als Student erheblich vereinfachen können. Der UniSPIEGEL stellt drei davon vor.

App-alapapp: Manche der kleinen Felder lenken nur ab, einige helfen beim Studieren
DPA

App-alapapp: Manche der kleinen Felder lenken nur ab, einige helfen beim Studieren


Gradeview liefert eine Antwort auf die Frage "Wie gut bin ich?" In der App können Studenten nämlich ihre Creditpoints und Noten eintragen. Das Programm erstellt einen Überblick und errechnet, welche Noten noch nötig sind, um einen bestimmten Schnitt zu erreichen. Wer möchte, kann seine Ergebnisse auch mit dem Durchschnitt aller anderen "Gradeview-Nutzer" vergleichen. Und am Ende findet man in der integrierten "Jobbörse", in der Firmen ihre Angebote einstellen können, vielleicht die erste Stelle. "Gradeview" kostet nichts. Geeignet für IOS, Android und fürs Web.


Flatastic hilft, den WG-Alltag zu organisieren. Wer nicht putzt, obwohl das im App-Plan so eingetragen wurde, wird ermahnt. Wer für die anderen mitgekocht hat, kann das per "Shout" kundtun. Und wenn einer für alle Pfandflaschen weggebracht hat, können die anderen ihn mit Herzchen belohnen. Die App ist kosten- und werbefrei, für Android und IOS. Wer kein Smartphone hat, kann Flatastic auch über den Browser nutzen.


Unlock your brain macht aus dem Nötigen etwas Nützliches. Der Durchschnittsbenutzer entsperrt täglich 32-mal sein Handy - und hat dadurch ja eigentlich 32 Gelegenheiten, Vokabeln oder Matheformeln zu lernen. Der Lockscreen wird mithilfe der App durch ein Rätsel ersetzt, mit der richtigen Lösung lässt sich der Bildschirm dann freischalten. Es werden zwar Fragepakete angeboten, aber die Nutzer können überdies online eigene erstellen. Statistiken über den eigenen Lernfortschritt gibt es auch. Die App läuft auf Android, die Macher tüfteln derzeit an einer Version fürs iPhone. Eine Studie der Uni Potsdam belegt, dass die Handy-Lernerei effizienter ist als konventionelle Lernmethoden.

Hol Dir den gedruckten UniSPIEGEL!



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 8 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
el_grande_reader 28.12.2014
1. Merkwürdiger Artikel...
..., da fehlen gleich ein paar Dutzend weitaus sinnvollerer Apps (oder besser: vollgültige Lernprogramme) für praktisch jedes Fach. Keine Zeit mehr für Recherchen? Der interessanteste Punkt dabei fehlt zudem: nicht eine einzige App kommt von den Unis selbst... trotz umfangreicher Finanzhilfen und Drittmittel für so genanntes e-Learning.
taglöhner 28.12.2014
2. Softscience
Ich frage mich, ob für Jemanden, der so etwas braucht, die Uni der richtige Ort ist.
derwriter 28.12.2014
3.
könnten Sie bitte einen Link zu der im letzten Absatz erwähnten Studie posten?
tjhc 28.12.2014
4. Den Mensa-Plan...
... habe ich bisher am häufigsten genutzt.
Koma_Kulshan 28.12.2014
5. Hauptsache erstmal hochstapeln
Soll das ein Witz sein? In der Schlagzeile werden Apps versprochen, "die das Leben als Student erheblich vereinfachen können". Wer sich mit solchen Dingen rumschlägt, dem bleibt keine Zeit fürs eigentliche Lernen!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© UniSPIEGEL 6/2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.